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Stadion-Gegner in Lustenau formieren sich

Lustenau - Ein Fußballplatz für den FC ist vorgesehen im Rohentwurf des Lustenauer Sportkonzeptes. Die Anrainer an der Sägerstraße rüsten sich für einen langen Kampf. Vorachstrasse-Anrainer-Aussendung

Bevor die Pläne noch konkrete Form annehmen, formiert sich scharfer Protest gegen ein Projekt, von dem die Anrainer befürchten, dass er ihre Wohnqualität verschlechtert. Sprecher der Initiative ist der 41-jährige Bernd Schultz, der direkt vis-à-vis des vorgesehenen Stadion-Standortes wohnt. „Ein Fußballstadion, das viele Zuschauer anlocken würde, können wir nicht akzeptieren“, sagt Schultz klipp und klar.

200 Unterschriften

Der gebürtige Schweizer zeigt mehrere Blätter. Sie sind voll mit Unterschriften gegen das in Aussicht gestellte Projekt. „Über 200 sind es mittlerweile schon. Und nicht nur von Anwohnern der Vorachstraße. Da sind auch viele Personen von den umliegenden Straßen dabei. Und wir sammeln weiter. In ganz Lustenau.“ Schultz befürchtet im Falle der Errichtung einer Fußballstätte nachhaltige Nachteile. „Das betrifft eine deutliche Minderung der Wohn- und Lebensqualität genauso wie einen massiven Wertverlust der Liegenschaften und Gebäude in der Umgebung. Auch die durch den steigenden Verkehr entstehenden Emissionen wären natürlich ein Problem.“ Die Anrainer der Vorachstraße seien durch den anfallenden Verkehr im Zusammenhang mit den Eishockeyspielen schon genug belastet.

Weitere Maßnahmen

Schultz ist vor allem von Bürgermeister Hans-Dieter Grabher enttäuscht. „Trotz wiederholter Ankündigungen, er würde sich mit uns in Verbindung setzen, hat er noch nichts von sich hören lassen. Fischer und Bösch haben uns hingegen angerufen, konnten allerdings wenig darüber sagen“, so Schultz. Ruhen wollen er und seine zwölf Mitstreiter „vom harten Kern“ nicht. Ihre Unterschriftenaktion soll weiter­gehen, Briefe wollen sie auch an die führenden Gemeindepolitiker schicken und auf der Gemeinde vorstellig werden.

Flächen gewidmet

Ob der Protest etwas nützen wird, ist allerdings fraglich. Denn: Die für das Sportkonzept vorgesehenen Flächen sind schon lange einschlägig gewidmet. „Seit ich auf der Gemeinde bin bestimmt“, sagt Gemeindesekretär Dr. Reinhard Alge. Der Jurist möchte nicht beurteilen, ob der Protest im Falle der Errichtung eines Fußballstadions Erfolg hat. „Aber leicht wird das sicher nicht“, so Alge.

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