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St. Antonius-Straße wird neu gestaltet

Für die Anrainer bringt die Verkehrsberuhigung mehr Sicherheit.
Für die Anrainer bringt die Verkehrsberuhigung mehr Sicherheit. ©edithhaemmerle
Im Zuge der Kanalarbeiten wird auch die Sicherheit durchbauliche Maßnahmen erhöht. Lustenau. In vier Wochen startet die Kanalisation an der St.-Antonius-Straße.
Neugestaltung der St.-Antonius-Straße

Im Zuge
dieser Bauarbeiten wird die rund 450 m lange Straße neu gestaltet und somit die
Sicherheit mit baulichen Maßnahmen im Ortsteil Wiesenrain erhöht. Die Idee von
Verkehrsgemeinderat Dietmar Haller, den unteren Teil der St.-Antonius-Straße (zwischen
Philipp-Krapf- und Wiesenrainstraße) für den Autoverkehr durch die Anbringung
eines Pollers zu sperren, kann ebenfalls im Zuge der Neugestaltung umgesetzt
werden. „Dadurch ergibt sich für den neuen Zebrastreifen über die
Philipp-Krapf-Straße eine gefahrlose Aufstellfläche. Mit diesem verkehrsfreien
Teilstück erhält der schwache Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Radfahrer,  ganz klare Priorität“, erklärt Haller den Sinn dieser Maßnahme und hebt die Sicherheit hervor, die sich dadurch für die zahlreichen  Kinder, die das Hasenfelder Schulzentrum besuchen, ergibt.

 Gehsteig im Kurvenbereich

„Im Kreuzungsbereich mit der Widnauerstraße wird der Gehsteig ostseitg um den Kurvenbereich in die St-Antonius-Straße gezogen. Als Fortsetzung wird durch vier ostseitig angebrachte Pollergruppen die Fahrbahn im weiteren Verlauf optisch in zwei Teile unterteilt“, gibt GR Haller Einblick in das Bauvorhaben. Diese Pollergruppen tragen dadurch wirksam zur Reduktion der Fahrtgeschwindigkeit bei, da die Fahrbahnbreite in diesen Bereichen nur zwischen 3,6 m und 4,6 m beträgt. Fußgänger benützen bevorzugt den 1,5 m breiten Bereich hinter den Pollern, die motorisierten Fahrzeuge fahren auf dem breiten Teil der Fahrbahn. Nur im Begegnungsfall, der infolge des geringen
Verkehrsaufkommens eher selten ist, muss auf den schmalen Bereich ausgewichen
werden“, erklärt Haller.

Verkehrsberuhigung

„Ich bin froh, dass dieser Teil der Antoniusstraße verkehrsberuhigt gestaltet wird“,
sagt Sandra Ober. Als direkte Anrainerin der Antoniuskapelle erwähnt sie auch die vielen Spaziergänger, teilweise mit Rollstühlen, vom nahen Seniorenheim zur Kapelle. Nicht nur zur Freude der Kinder, sondern auch der Senioren sei diese Verkehrsberuhigung sehr sinnvoll. Und auch der Zebrastreifen im Kreuzungsbereich sei eine langgewünschte Sicherheitsmaßnahme. Mit weiteren Optionen zur Sicherheit erwähnt GR Haller, dass im Bereich zwischen Rütti- und Philipp-Krapf-Straße ein neuer 1,5 m breiter Gehsteig mit Verschwenkung im Einmündungsbereich der  Philipp-Krapf-Straße errichtet werde. Dieser
diene  zugleich als Aufstellfläche für die querenden Fußgänger des neu zu errichtenden Zebrastreifens. Durch intensive Bemühungen mit der BH Dornbirn ist es ihm gelungen, eine Bewilligung für den von den Anrainern gewünschten Zebrastreifen zu erhalten.

Neugestaltung um die Kapelle

Die St.-Antonius-Kapelle wird für feierliche Anlässe, wie Hochzeiten und Taufen, gerne in Anspruch genommen. Deshalb wird auch der Vorplatz der Kapelle im Zuge des Straßenbaus
neu  gestaltet. Die Ausführung wird in gepflasterter Form über die St.-Antonius-Straße gezogen und in diesem Bereich leicht erhöht geführt. Kern der Erneuerung
ist ein mit Granitpflaster eingerahmter befestigter Kiesplatz mit Grünraum und
Heckenbewuchs, der die bestehende alte Linde als markantes Element integriert.

 16 Parkplätze

Eine großzügige Fahrradabstellanlage und 16 mit Kiesbelag und Hecken versehene Autoparkplätze vervollständigen die Platzgestaltung dieses beliebten Kleinods im Ortsteil Wiesenrain. „Mit der Neugestaltung der St.-Antonius-Straße und des Vorplatzes der Antoniuskapelle, plus dem gesicherten Übergang über die Philipp-Krapf-Straße,
wird in Lustenau ein schlüssiges Gesamtkonzept realisiert, fasst GR Haller abschließend zusammen.

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