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SSV Schoren - Weibliche C-Jugend wird Württembergischer Meister 2009/2010

SSV "VEG" Dornbirn Schoren - weibl. Jugend U13
SSV "VEG" Dornbirn Schoren - weibl. Jugend U13

JSG Neuhausen-Metzingen : SSV “VEG” Dornbirn Schoren – 28:37 (13:19)

Jahre werden vergehen. Einige der talentierten Handballerinnen der Meistermannschaft wird man dann sicherlich in den Junioren-Nationalmannschaften sehen.

Nichtsdestoweniger wird sich aber sowohl die eine oder andere Sportlerin des SSV “VEG” Dornbirn Schoren, als auch der Erfolgstrainer Tamer Cirit gerne an jenen Tag zurückerinnern, als am 27.03.2010, um 14.40 Uhr, in der Sepp-Hipp-Halle in Fridingen an der Donau das Oberliga-Endspiel in der höchsten Jugendspielklasse des HVW um die Württembergische Meisterschaft angepfiffen wurde.

Zu diesem Zeitpunkt konnte nämlich noch niemand erahnen, dass das deutsch-österreichische Duell derart von den Dornbirnerinnen dominiert werden würde.

Die Deutschen gingen zwar gleich in der 1. Spielminute mit 1 zu 0 in Führung. Die Schorengirls ließen aber nicht lange auf sich warten und konterten mit zwei Toren zum 2 zu 1, ehe den Spielerinnen aus Neuhausen-Metzingen zum letzten Mal der Anschlusstreffer zum 2 zu 2 gelang.

Ab diesem Zeitpunkt gaben die Dornbirnerinnen die Führung nie mehr aus der Hand. In der 6. Spielminute wurde vom Trainer der JSG Neuhausen-Metzingen, bei einem Zwischenstand von 6 zu 3, das Timeout genommen. Offensichtlich konnte der Coach Tamer Cirit den Dornbirnerinnen auch ein paar gute Tipps mit aufs Spielfeld geben, da nach dem Timeout zwischenzeitlich ein 7 Tore Vorsprung herausgespielt werden konnte.

Beim Halbzeitstand von 19 zu 13 für die Dornbirnerinnen war dann auch schon eine “kleine Vorentscheidung” gefallen. Hatte man doch das Gefühl, dass man die deutschen Spielerinnen zu jeder Zeit unter “Kontrolle” hatte. Und wie auch schon im Halbfinalspiel wusste man um die Ausgewogenheit des Kaders seitens des SSV Dornbirn Schoren.

Und genau so war es dann auch in der 2. Halbzeit. Die Dornbirnerinnen machten gehörig Druck, sodass sich die Gegnerinnen phasenweise keinen Rat mehr wussten. Am 7-Meter Kreis konnten die Mädchen des SSV lediglich mit Fouls gestoppt werden. Insgesamt bekamen die Schorenmädchen zwölf 7-Meter zugesprochen, von denen insgesamt neun verwandelt werden konnten.

Die Schorengirls zeigten über weite Strecken des Spiels wunderschönen Handball und begeisterten die zahlreich mitgereisten Eltern und Zuschauer auf den Tribünen.

In der 41. Spielminute stand es bereits schon 33 zu 19 für die Österreicherinnen. Leichte Unkonzentriertheiten seitens der Dornbirnerinnen ermöglichte den deutschen Spielerinnen noch eine Resultatsverbesserung. Letztendlich konnte aber das Spiel hoch verdient mit 37 zu 28 gewonnen werden.

Württembergische Meistermannschaft:
Laura Nagel (9/6), Fabienne Tomasini (8/2), Duygu Bozkurt (4), Kimberly Pitscheider (4), Madita Willi (3), Sarah Gurschler (3), Christina Seethaler (3), Viktoria Pramstaller (1), Melanie Herceg (0/1), Julia Gschließer (1), Iva Debeljak, Franziska Meissner, Veronika Posavec, Lea-Maria Ibele, Barbara Pramstaller, Katharina Kalb, Bettina Thöni u. Katja Rauter;
Trainer: Tamer Cirit

Text: Werner Tomasini

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