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Sri-lankische Soldaten angegriffen

Tamilische Rebellen haben nach Militärangaben am Samstag mit Booten einen Marinestützpunkt im Nordwesten Sri Lankas angegriffen. Mindestens vier Soldaten wurden demnach bei dem Gefecht getötet.

Die Rebellen hätten schwere Verluste erlitten, hieß es, acht bis elf Boote seien versenkt worden. Bis zu 30 Rebellen seien getötet worden.

Der Angriff war die erste Reaktion der Rebellen auf zweitägige Luftangriffe der Regierungstruppen. Die Bombardements wiederum wurden als Vergeltung für einen Anschlag auf einen Bus bezeichnet, bei dem 64 Menschen getötet wurden. Seitdem wird befürchtet, dass der Bürgerkrieg wieder aufflammen könnte.

Die Rebellenbewegung Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) kämpft seit 1983 für einen eigenen Staat. Die gewaltsame Auseinandersetzung hat bisher 65.000 Menschen das Leben gekostet. Im Februar 2002 vereinbarten Regierung und Rebellen unter der Vermittlung Norwegens eine Waffenruhe, Friedensgespräche liegen zurzeit aber auf Eis.

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