Sprit sparen durch öffentliche Verkehrsmittel

In Vorarlberg fahren laut einer Studie des Verkehrsclubs Österreich knapp 21 Prozent der Arbeitnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zum Arbeitsplatz.

Vorarlberg nimmt damit im Bundesländervergleich hinter Wien und Tirol den dritten Platz ein, so der ORF. Die Studie belege auch, dass sich Bus- oder Bahnfahrer im Vergleich zu Autofahrern pro Jahr im Schnitt rund 1.800 Euro ersparen, heisst es beim VCÖ.

Die Regierung hat mit 1. Jänner 2005 den Anteil des Bundes an der Nahverkehrsförderung von 50 auf 33 Prozent gekürzt. Der VCÖ fordert, dass wegen der steigenden Spritpreise der Anteil wieder auf 50 Prozent erhöht wird.

„Derzeit pendeln 620.000 Menschen in Österreich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Doppelt so viele könnten es sein, wenn die Politik mehr in den Öffentlichen Nahverkehr investiert“, betont VCÖ-Experte Blum.

Der VCÖ weist auf die negative Entwicklung in den letzten fünfzehn Jahren hin. 1991 waren 74 Prozent der Ein- und Auspendler in Österreich mit dem Auto zur Arbeit unterwegs, heute sind es schon 82 Prozent.

„Immer mehr Städte leiden unter dem enormen Autoverkehr. Staus, Abgasbelastung und Verkehrslärm sind die Folge. Mehr Öffis bringen weniger Staus und mehr Lebensqualität in die Städte“, stellt VCÖ-Experte Blum fest.

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