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Führungsdiskussion in der SPÖ Vorarlberg kommt ohne Frauen aus

Weder Gabriele Spricker-Falschlunger noch Manuela Auer zählen scheinbar zu den Favoriten der SPÖ.
Weder Gabriele Spricker-Falschlunger noch Manuela Auer zählen scheinbar zu den Favoriten der SPÖ. ©VOL.AT/Steurer
Auf Grund der öffentlichen Diskussion rund um das Ende der "Ritsch-Ära" hat VOL.AT mit der ÖGB-Landessekretärin Manuela Auer und der Abgeordneten Gabriele Sprickler-Falschlunger, beide von der SPÖ, gesprochen.

Derzeit steht die Führung der SPÖ in der öffentlichen Diskussion. Mit Thomas Hopfner und Mario Leiter sind zwei mögliche Nachfolger Michael Ritschs im Gespräch – jedoch keine Frau. “Es ist überall so, dass mehr Männer in der Politik sind”, gibt Auer zu. Dennoch sieht sie die Frauen in der SPÖ nicht benachteiligt. Schließlich seien in der letzten Landtagsperiode für die SPÖ zwei Frauen und ein Mann im Landtag gesessen, dieses Mal sei es einmal umgekehrt.

“Will keine Fulltime-Politikerin sein”

Dass sie nicht als eine der Favoriten gehandelt wird, scheint sie nicht zu stören. “Ich habe immer gesagt, dass ich diesen Posten nicht machen will”, stellt sie klar. Sie mache ihre Arbeit als ÖGB-Landesgeschäftsführerin zu gerne. “Ich möchte auf keinen Fall eine Fulltime-Politikerin sein”, betont Auer.

Versuch, Reform zu beschleunigen

Dennoch, dass die aktuelle Diskussion müsse intern geführt werden und nicht über die Medien. “Hier versucht jemand unbedingt, den Reformprozess zu beschleunigen”, vermutet Auer. Sie verweist auf die SPÖ-Reformgruppen, in denen alles diskutiert werde. Alles andere außerhalb der Partei sei nicht förderlich.

Sprickler-Falschlunger schweigt sich aus

Landtagsabgeordnete Gabriele Sprickler-Falschlunger stößt ins selbe Horn und will sich grundsätzlich nicht zu der Thematik äußern. “Das ist eine interne Diskussion, die ich auch intern führen will”, erklärt sie gegenüber VOL.AT. Es zeuge von schlechtem Stil, jemandem etwas über die Medien mitteilen zu lassen.

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