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Sprachpreis als persönlicher Ansporn

Die Preisträger des Dr. Emmi Herzberger Sprachpreises mit den Kuratoriumsmitgliedern.
Die Preisträger des Dr. Emmi Herzberger Sprachpreises mit den Kuratoriumsmitgliedern. ©Laurence Feider
Zum zwölften Mal wurden die Sprachpreise der Dr. Emmi-Herzberger Stiftung verliehen.
Sprachpreis Dr Emmi Herzberger Stiftung

Dornbirn. Die Förderung und Forderung junger Menschen und ihrer besonderen Talente war Frau Prof. Mag. Dr. Emmi Herzberger zeitlebens eine Herzensangelegenheit. Von 1956 bis zu ihrer Pensionierung unterrichtete sie am Bundesgymnasium in Dornbirn. Um die junge Generation darüber hinaus im Sinne der Vielsprachigkeit zu fördern, gründete sie im Jahr 2000 die „Dr. Emmi-Herzberger-Stiftung”. Seither wurde jedes Jahr von der Dr. Emmi Herzberger Stiftung ein Sprachpreis für besondere fremdsprachliche Leistungen vergeben. Heuer wurden die Sprachpreise erstmals von der Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann als neue Kuratoriumsvorsitzende verliehen.

Sprache als Chance

Der Erwachsenensprachpreis geht in diesem Jahr an Herrn Dr. Thomas Jäger. Der junge Arzt, der derzeit als Assistenzarzt für Innere Medizin am LKH Feldkirch tätig ist, überzeugte mit außerberuflich erworbenen Sprachkenntnissen in Spanisch, Englisch und Französisch, die er sich auch während zahlreicher Auslandsaufenthalte aneignete. Bereits während der Schulzeit absolvierte Thomas Jäger ein Auslandssemester in den USA. Während seines Medizinstudiums an der Universität Innsbruck machte er Praktika an Spitälern in Sevilla und Lyon und nach dem Studium führten ihn längere Auslandsaufenthalte nach Südamerika.

Junge Sprachtalente

Wie in den vergangenen zwei Jahren wurden auch heuer Jugend-Sprach-Preise verliehen. Das Kuratorium mit Dr. Eva-Maria Waibel und Dr. Werner Marxgut hat sich entschieden alle vier Bewerber mit einem unterschiedlich dotierten Sprachpreis auszuzeichnen. Valeria Gubitosi, Jakob Braun, Maria Roventa und Denise Gubitosi, allesamt Schüler des Bundesgymnasiums Dornbirn, wurden für ihre herausragenden Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch belohnt. Neben der Muttersprache Deutsch verfügen sie über unterschiedliche zusätzliche Sprachkenntnisse in Italienisch, Chinesisch, Latein oder Rumänisch. Gewertet wurden jeweils nur die nicht-muttersprachlichen Kenntnisse.

Umfrage: Was bedeuten euch Vielsprachigkeit und die Verleihung des Sprachpreises?

Jakob Braun, 17 Jahre.
Sprachen haben mich immer schon fasziniert. Ich denke, gerade in Zeiten der Globalisierung ist Vielsprachigkeit sehr wichtig. Den Sprachpreis sehe ich als persönlichen Ansporn mich weiterhin mit Sprachen zu beschäftigen. Interessieren würden mich auch Italienisch, Spanisch, Türkisch und Niederländisch.

Thomas Jäger, 28 Jahre.
Gerade im Bereich Medizin ist es von großem Vorteil verschiedene Sprachen zu beherrschen, da man so auf der ganzen Welt Erfahrungen sammeln kann. Vom Klang her ist Spanisch für mich die schönste Sprache. Den Preis sehe ich als Anreiz am Ball zu bleiben – das Geld werde ich fürs Reisen einsetzen.

Valeria Gubitosi, 16 Jahre.
Den Sprachpreis sehe ich als Bestätigung für das was ich gerne mache, nämlich zu kommunizieren. Ganz nach dem Motto „Was man gern macht, macht man gut”. Über den Sprachpreis freue ich mich ganz besonders, da auch meine Mama eine Schülerin von Dr. Emmi Herzberger war.

Denise Gubitosi, 18 Jahre.
Seit ein paar Jahren interessiere ich mich für Ostasien und nutze daher die Chance Chinesisch, das als Wahlpflichtfach am BGD angeboten wird zu lernen. Mein Traum wäre es länger in Asien zu leben. Letztes Jahr habe ich die Anmeldung zum Sprachpreis um ein paar Stunden versäumt, daher freue ich mich jetzt ganz besonders.

Maria Roventa, 16 Jahre.
Sprachen haben mich immer schon begeistert und meine Eltern haben mich diesbezüglich sehr gefördert. Vielsprachigkeit ist wichtig, da Sprachen die Menschen verbinden. Besonders reizen würde es mich Russisch zu lernen. Ich fühle mich sehr geehrt, einen der Jugendsprachpreise bekommen zu haben.

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