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Sportler des Jahres 2004

Wie im Vorjahr ist auch heuer bis zur letzten Minute offen, wer Österreichs Sportler des Jahres sind. Das gewohnte "Duell" Sommer- gegen Wintersportler setzt sich auch bei dieser Wahl fort.

Erst am Mittwochabend bei der erstmals im Linzer Design Center stattfindenden “Nacht des Sports” wird verkündet, wer in der von Sports Media Austria (Vereinigung der Sportjournalisten) durchgeführten Wahl den Sieg davongetragen hat und damit die Nachfolge von Michaela Dorfmeister (Damen), Werner Schlager (Herren) und den Nordischen Kombinierern (Mannschaft) antritt.

Die fünf besten in der jeder Kategorie sind bereits bekannt, doch wer bei der von der Sporthilfe organisierten „Lotterien-Gala” aus den Händen von ÖOC-Präsident Leo Wallner (Herren), Sport- Staatssekretär Karl Schweitzer (Damen) und ÖFB-Präsident Friedrich Stickler (Mannschaft) die von dem Bischofshofener Künstler Stefan Gahr geschaffenen Metall-Trophäen in Empfang nehmen darf, erfahren die Geehrten selbst erst an Ort und Stelle. Im gewohnten „Duell” zwischen den Winter- und Sommersportlern könnten diesmal erfolgreiche Olympia-Teilnehmer aus Athen die Nase vorne haben.

Markus Rogan hat dank seiner olympischen Silbermedaillen über 100 und 200 Rücken jedenfalls eine seriöse Chance, dass er in der seit 1949 durchgeführten Wahl als erster Schwimmer den Sieg davonträgt. Sein schärfster Rivale ist wohl Maier, der sein Comeback mit dem Weltcup-Gesamtsieg gekrönt hat und bereits zum fünften Mal nach 1998, 1999, 2000 und 2001 zum „Sportler des Jahres” gekürt werden könnte. Auch Stephan Eberharter darf nicht übersehen werden.

Bei den Damen wird Kate Allen, die in Athen mit einem unglaublichen Finish zu Sensations-Gold im Triathlon gestürmt war, wohl in erster Linie von der Speed-Queen Götschl (Weltcupsiegerin in Abfahrt und Super G sowie Zweite des Gesamt-Weltcups) gefordert. Bei den Mannschaften scheint an einem Segel-Duo kein Weg vorbeizuführen. Den Tornado-Olympiasiegern Roman Hagara/Hans Peter Steinacher winkt jedenfalls die zweite derartige Auszeichnung nach 2000, als sie in Sydney ihr erstes Olympia-Gold herausgesegelt hatten.

Zum vierten Mal werden auch bei den Behindertensportlern die Sportler des Jahres gewählt, wobei bei den Herren der Salzburger Rollstuhlfahrer Thomas Geierspichler dank seiner fünf Olympia-Medaillen von Athen (darunter Gold über 1.500 m) als erster Anwärter angesehen werden darf. Bei den Damen dürfte die Entscheidung zwischen Weitsprung-Olympiasiegerin Andrea Scherney und Danja Haslacher, der Triple-Weltmeisterin bei der Alpin-WM in Wildschönau, fallen.

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