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"Sport" schon wieder eingestellt

Die Tageszeitung "Sport" ist nicht alt geworden: Am Freitag wurde das Anfang Juni gestartete Blatt eingestellt. "Das Geld ging aus", so der lapidare Kommentar von Chefredakteur Michael Kröll.

Herausgeber Robert Proksch war vorerst nicht zu erreichen. Betroffen sind laut Kröll rund 25 Mitarbeiter, darunter natürlich auch einige „Freie”. Spekulationen über finanzielle Probleme bei der „Sport” hatten bereits in den vergangenen Tagen die Runde in der Branche gemacht. Das „WirtschaftsBlatt” berichtete am Freitag von Außenständen bei mehreren Gläubigern und zitierte Proksch: „Einige Investoren haben ihre Zusagen nicht wahr gemacht. Ich bin aber in Verhandlungen mit einem Großinvestor.” Donnerstagabend aber kam laut Kröll dann die Kündigung für alle Angestellten. Schon ihre Juni-Gehälter hätten sie nicht bekommen.

Die Mitarbeiter seien „alle ganz fertig”, so der Chefredakteur, früher bei Kurt Falks „täglich Alles”. Dabei „ist es eine gute Truppe”. Am liebsten wolle man daher „als Team zusammen bleiben”. „Eine Redaktion sucht einen Herausgeber” ist Krölls Botschaft an die Branche.

„Sport” war am 7. Juni erstmals erschienen. Gründer und Herausgeber Robert Proksch, früher Vertriebsleiter beim „WirtschaftsBlatt”, war mit ehrgeizigen Plänen angetreten. Angepeilt wurde eine tägliche Auflage von 100.000 Stück, das Budget bezifferte Proksch mit „ein paar Millionen Euro” als „ausreichend”, in zweieinhalb Jahren sollte der Break-Even erreicht sein.

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