Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

SPÖ zu Roma: "Treibjagd auf Ärmste muss ein Ende haben"

Wilde Zeltlager an der Dornbirner Ach wurden geräumt.
Wilde Zeltlager an der Dornbirner Ach wurden geräumt. ©VOL.AT/M. Rauch
Dornbirn. "Von einem Platz zum anderen getrieben" wurden die Roma am Wochenende laut Aussagen der SPÖ von der Polizei. Für SPÖ-Sozialsprecherin Gabi Sprickler-Falschlunger ist dieser Zustand für ein Land wie Vorarlberg unwürdig.
Umfrage: Bettelverbot mit Kindern
Betteln mit Kindern nun verboten
Roma: Dornbirn fasst die Zügel enger
Zeltlager an der Ach geräumt

Bei allem Ärger, den das Betteln verursachen mag: Es handelt sich um Menschen, die Schutz vor der Kälte des Winters suchen. Als Gesellschaft tragen wir eine Verantwortung. Diese Treibjagd auf die Ärmsten muss ein Ende haben”, fordert Sprickler-Falschlunger in einer Aussendung. Ein soziales Problem lasse sich nicht mit sicherheitspolitischen Maßnahmen beantworten. Auch zeige sich, dass die Einzelverordnungen der Städte die Problematik nur verlagere, aber nicht löse. Sie fordere daher Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Landeshauptmann Markus Wallner dazu auf, ein Treffen aller Städte-Bürgermeister und Klubobleute einzuberufen. Das Ergebnis müsse aus konkreten Lösungsschritten bestehen. Dabei dürfe man sich aber nicht zu viel Zeit lassen: “Man hat viel zu lang gewartet. Dabei war es offensichtlich, dass sich die Zustände im Winter verschärfen werden.”

Plätze zum Campieren vom Land?

Sprickler-Falschlunger plädiert für Lösungen, die von der Bevölkerung akzeptiert und von den Bettlerfamilien angenommen werden. Das Land könne etwa Plätze zum Campieren zur Verfügung stellen. Denkbar sei auch ein niederschwelliges Betreuungsangebot für die Familien. Andere Städte wie beispielsweise Hamburg hätten gezeigt, dass eine menschliche Lösung möglich sei, so die Sozialsprecherin der SPÖ und sagt abschließend: “Es ist natürlich einfach, sofort nach der Polizei zu rufen. Aber gelöst hat man damit nichts. Die Armut dieser Menschen ist bedrückend, aber sie existiert. Als Gesellschaft müssen wir andere Antworten darauf finden als sie schlicht aus unserem Blickwinkel zu verbannen.”

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • SPÖ zu Roma: "Treibjagd auf Ärmste muss ein Ende haben"
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen