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Spitzenforschung für heimische Textilindustrie

Das Land unterstützt die Teilnahme an Forschungsförderungspro-grammen. Ziel ist die Erhaltung von Wettbewerbsfähigkeit und Vitalität des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg.

“Die vom Christian Doppler-Labor für Textilchemie ausgehenden Impulse leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Textilindustrie und zeigen, dass auch in einem kleinen Land wie Vorarlberg international erfolgreiche Spitzenforschung stattfindet.” Das sagte Wirtschaftslandesrat Manfred Rein, heute, Donnerstag, im Institut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn.

Das Land unterstützt die Teilnahme an nationalen und europäischen Forschungsförderungsprogrammen. Ziel ist die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und der Vitalität des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. Mit der Einrichtung des CD-Labors fließen beträchtliche Fördermittel des Bundes nach Vorarlberg. Rein: “Das über die gesamte Laufzeit des CD-Labors bezogene Budgetvolumen liegt bei insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.” Konkret heißt das: Die Hälfte wird von der Christian-Doppler-Gesellschaft getragen, die restlichen 50 Prozent werden von Seiten der Textilwirtschaft über Forschungsaufträge eingebracht. Zusätzlich fördert das Land Vorarlberg mit jährlich 100.000 Euro, geltend für die gesamte Laufzeit.”

Gerrit Müller, Geschäftsführer der Firma Degerdon, die als Industriepartner am CD-Labor beteiligt ist, bezeichnete die Forschung am CD-Labor als “lebenswichtig”, vor allem für Klein- und Mittelbetriebe. In Zeiten weltweiter Konkurrenz sind die Weiterentwicklung der Dienstleistungen und der Produkte durch ein verstärktes Engagement in der Forschung besonders gefragt.

Auf Grund der erfolgreichen Forschungstätigkeit verfügt das CD-Labor über großes wissenschaftliches Ansehen und zählt in seinem Forschungsfeld zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen. Als zukünftige Ziele nannte der Leiter des CD-Labors, Professor Thomas Bechtold unter anderem: die Vertiefung des internationalen Netzwerkes, Know-How Transfer der Cellulosefasern und –textilien sowie neue industrielle Forschungskooperationen.

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