Spital umfangreich saniert

Dornbirn - Die Sanierung des Dornbirner Krankenhauses geht in die Endphase. Der vorläufige Schlusspunkt der seit Jahren andauernden Umbauarbeiten wird mit der Inbetriebnahme der neuen Küche im Sommer 2008 gesetzt. Bisherige Bauetappen | Grafik 

Mit den Millionen-Investitionen unterstreicht die Stadt, dass sie nicht daran denkt, das Spital eines Tages an das Land abzutreten.

Am 1. Dezember 1983 wurde das neue Dornbirner Krankenhaus eröffnet. Seither hat sich einiges getan: Die Zahl der Patienten schnellte von 8000 im ersten Betriebsjahr auf rund 18.000 in die Höhe. 1984 standen 38 Ärzte im Dienst der Stadt, heute sind es mehr als 85. Mehr Patienten und neue Entwicklungen in der Medizin riefen vor zehn Jahren nach einer umfangreichen Modernisierung des Hauses. Inzwischen wurden in Etappen rund 30 Millionen Euro investiert, etwa in den Neubau für die Verwaltung, neue Ambulanzen, die Endoskopie oder die neue interdisziplinäre Intensivstation.

Tagesklinik

Kurz vor der Fertigstellung steht die Tagesklinik, eine landesweit neue Einrichtung. Sie nimmt nicht wie vorgesehen im Sommer dieses Jahres, sondern erst ab Mitte November den Probebetrieb auf. In dieser Station werden kleinere Eingriffe vorgenommen. Ein stationärer Aufenthalt ist in der Regel nicht erforderlich. Geleitet wird die Tagesklinik von Primar Univ.-Doz. Dr. Harald Sparr, Chef der Anästhesie. Sollten nach der Behandlung zu Hause unerwartete Komplikationen auftreten, steht ein Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung. Die Station verfügt über insgesamt acht Betten und arbeitet im 12-Stunden-Betrieb.

Teure Küche

Die Diskussionen um eine Zentralküche für die landeseigenenGesundheitseinrichtungen können die Dornbirner Politiker entspannt verfolgen, denn hier setzt man auf Hausgemachtes. Und dieses Angebot darf auch einiges kosten: Derzeit wird die Küche um 4,35 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht. Ab Mitte 2008 versorgt sie nicht nur die Patienten im eigenen Haus, sondern auch die beiden städtischen Pflegeheime, die Aktion „Essen auf Rädern“ und externe Kleinkunden.

Heimische Produkte

Die Speisen werden vorwiegend aus Produkten der Ländle-Landwirtschaft zubereitet, verspricht Gesundheitsreferent Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele: „Die Partnerschaft mit heimischen Fleisch-, Gemüse- oder Obstproduzenten ist für Dornbirn seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Verpflegung im städtischen Krankenhaus.“

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