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Spielplatzprobleme auch im Sala

Eine Grünanlage zwischen neu erbauten Wohnanlagen im Sala. Ein Spielplatz, auf dem keine Kinder mehr sind. Ein Lokalaugenschein mit Anrainern und Stadtvertretern.

Vergangenen Donnerstag trafen sich Michael Walter, von der Abteilung Familie und Kinder sowie Finanzreferent Dr. Werner Summer mit den betroffenen Nachbarn vor Ort. „Seit einanhalb Jahren wird die Grünfläche von Jugendlichen belagert, zugemüllt,“ schreibt Beate Fetz im Bürgerforum. Als Beweis hat sie Fotos mitgebracht, denn an jenem Nachmittag war es ruhig und relativ sauber. „Die Rutsche ist mit primitivsten und aggressivsten Kraftausdrücken besudelt, es wird herumgeschrieen, geraucht, Alkohol getrunken und laut Hard-Rock gespielt. Die Stadt weiß um diese Probleme, aber es scheint niemand zu kümmern“, fügt die unmittelbare Anrainerin noch bestimmt hinzu – obwohl die Jugendlichen namentlich bekannt sind. „Es handelt sich hier um Hauptschüler der Schule Markt und auch um Jugendliche aus der Umgebung.“

Ihr Wunsch ist, dass der Spielplatz regelmäßig gereinigt und auch öfters kontrolliert wird, damit er auch wieder für die Kleinen benutzbar wird, vor allem das Baumhaus. Sehr kooperativ zeigten sich die beiden Delegierten aus dem Rathaus. „Für 2004 ist ein großes Projekt geplant, in dem Jugend- aber auch Firmgruppen die „Patenschaft“ für einen öffentlichen Spielplatz übernehmen sollten. Auch könnte die Jugendwerkstätte mit einbezogen werden, wenn es das Budget erlaubt. Eine Lösung wären Sponsoring-Partner“, so Dr. Summer. Von einer radikalen Vertreibung der Jugendlichen möchte man jedoch absehen, da es sich dabei lediglich um eine Verlagerung des Problems auf andere Plätze handle. Michael Walter versprach: „Auf meinem Weg zur Arbeit, werde ich regelmäßig den Spielplatz kontrollieren, ab und zu auch Fotos von den Jugendlichen machen und mich auch mit der Hauptschule Markt in Verbindung setzen, damit die Lehrer ebenfalls auf die halbwüchsigen Schüler einwirken. Eine freundliche Bürgercourage könnte hier vielleicht mehr bewirken als gegenseitiges Ausleben von Aggressionen.“ Und ob das versprochenenSpielplatztäfelchen „nur für Kinder bis 12 Jahren“ angebracht wird, auch davon wird sich die „VN“-Heimat überzeugen.

Lob für das Bürgerforum

„Mit großem Interesse verfolge ich seit Beginn die Emails und bin erfreut überrascht über die konstruktiven Anregungen der am Forum teilnehmenden Personen“, schreibt Jugendreferent Elmar Luger im Bürgerforum. „Besonders positiv möchte ich die gegenseitige Wertschätzung bemerken. Es gibt auch Foren, wo es viel “deftiger” zugeht und die politisch verantwortlichen und/oder Verwaltungsangestellten der Stadt “unter der Gürtellinie” beschuldigt werden“, fügt er weiter hinzu.

Er vermisse aber positive Meldungen, denn es würde auch zu einer guten Atmosphäre in der Stadt beitragen, dinge beim Namen zu nennen, die erfolgreich funktionieren.

Ebenso wünscht sich der Jugendreferent, dass sich die Bürger(innen) aktiv ins Stadtleben einbringen: „Nicht nur von Zuhause/vom Geschäft per PC aus, sondern aktiv in der Umsetzung von Projekten mitwirken. Beispielsweise hat die Stadt Dornbirn eine sehr aktive Jugendarbeit, in der bei dem einen oder anderen Projekt engagierte Bürger(innen) sich für die Interessen der jugendlichen einsetzen können“, meint Luger abschließend.

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