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Spielhügel St.-Peter-Bühel

Geplante Gestaltungsmaßnahmen am St.-Peter-Bühel
Geplante Gestaltungsmaßnahmen am St.-Peter-Bühel ©Marktgemeinde Rankweil

Verbesserung der Zugänge und der Aufenthaltsqualität

Auf Basis der Ergebnisse des im März 2011 beschlossenen Spiel- und Freiraumkonzeptes der
Marktgemeinde Rankweil ist der St.-Peter-Bühel ein wichtiger Freiraum im Ausmaß von
10.037 m2. Er wird im Sommer sowie im Winter als Spiel- und Rodelhügel genutzt. Trotz der zentralen Lage wissen viele Rankweiler/-innen nicht, dass der St.-Peter-Bühel durch ein Abkommen der Marktgemeinde Rankweil mit der Pfarre Rankweil seit vielen Jahren ein öffentlicher Raum ist.

Nun sollen bis zum Herbst 2012 die Zugänglichkeit und die Aufenthaltsqualität durch die Anbringung von Hinweisschildern, neu gestalteten Wegen und neuen Sitzmöglichkeiten verbessert werden. Dabei soll der ursprüngliche Charakter beibehalten werden.

Der erholsame Naturraum bietet Jung und Alt die Möglichkeit inne zu halten, dem Rauschen des Mühlbachs zu lauschen, das Wasserrad zu beobachten und heimische Vogelarten zu erspähen.

Der St.-Peter-Bühel ist ein Ort zum Durchatmen und zum Erleben unserer Umwelt
durch die Jahreszeiten hindurch. Auch das traditionelle Funkenabbrennen findet
weiterhin dort statt.

In den Planungs- und Umsetzungsprozess waren neben der Landschaftsarchitektin Nicoletta Piersantelli, die Arbeitsgruppe „Spielraumkonzept“ sowie Kinder, Jugendliche und Familien eingebunden. Zudem wurde das Projekt neben dem Vorhaben „Spielen am Marktplatz“ im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses am 28. März 2012 im Rathaus präsentiert und
diskutiert.

Spielraumkonzept
Verbesserungen für ein kinderfreundliches Wohnumfeld stehen im Zentrum des Spiel- und Freiraumkonzeptes. Denn kindertauglich bedeutet nicht nur, dass vorgefertigte Spielzeuge und Klettergerüste auf eingezäunten Spielplätzen bereitstehen und die Sicherheitskriterien eingehalten werden. Zur spielerischen Gestaltung von kindgerechten Räumen gehören auch
unberührte Wiesen mit Bäumen und natürlichen Materialien, die zur Verfügung stehen.

Kind sein braucht Raum
In der spielerischen Auseinandersetzung mit der Umwelt entwickeln Kinder ihre Fähigkeiten. Sie lernen immer und mit allen Sinnen und sollen unmittelbare Erfahrungen in der Natur machen können.

Längst finden Kinder in ihrer Wohnumgebung diese spielfreundlichen Lebensräume nicht mehr überall. Es braucht daher reservierte Flächen und bestimmte Areale, wo sich Kinder bewegen können und ihre Erfahrungen sammeln.

 

 

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