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Spielboden Veranstaltungstipps

Etran Finatawa kommen am 18. April an den Spielboden Dornbirn.
Etran Finatawa kommen am 18. April an den Spielboden Dornbirn. ©Veranstalter
Dornbirn. Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungstipps vom Spielboden in Dornbirn. Los geht's morgen Mittwoch mit dem Konzert von Manuel Delago.

Mittwoch, 15. April 2015, 20.00 Uhr, Kino, Eintritt 8,-
Film: Die Mühle und das Kreuz

Regie: Lech Majewski, S/PL 2011, 92 min, engl. OmU

Eine „Verfilmung“ des Gemäldes Die Kreuztragung Christi (1564) von Pieter Brueghel dem Älteren, in das der Maler und ein befreundeter Kunstsammler hineinversetzt werden. Dabei entfaltet sich um ihn, seine Familie sowie diverse (Neben-)Figuren ein visionäres Panorama um die conditio humana in einer Welt, in der das Bild des Gekreuzigten eher als Menetekel einer sich selbst zerfleischenden Menschheit denn als Erlösungszeichen scheint.

Mittwoch, 15. April 2015, 20.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: VVK 15,- / AK 18,-
Konzert: Manu Delago Handmade

Bei Musikgrößen wie Björk, Anoushka Shankar und Cinematic Orchestra ist Manu Delago essentieller Bestandteil der Band. Jetzt präsentiert der Tiroler Musiker und Komponist sein neues Album Silver Kobalt, auf dem seine unbändige Schaffenskraft das nächste Level erreicht. Der „Master Hang Drummer“ bietet auf der bevorstehenden Europa-Tour ein famoses Wechselspiel von experimentellem Pop, detailverliebter Elektronik und verrockter Kammermusik.

Manu Delago – Hang & Electronics | Isa Kurz – Gesang, Klavier & Geige |Christof Dienz – Fagott & Synths | Chris Norz – Beats & Percussion

Donnerstag, 16. April 2015, 19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: VVK 6,- / AK 7,-
Neue Spielräume: Russland 2015: Medien, Gesellschaft und Opposition

Durch den Krieg in der Ostukraine, den niedrigen Ölpreis und den verfallenen Rubel müsste Russland eigentlich schon im Chaos versunken sein. Aber vorläufig sitzt Putin noch fest im Sattel. Elisabeth Schimpfössl, Russlandexpertin an der Universität London, sucht nach den Ursachen, die das möglich machen. Was die Staatsführung des 21. Jahrhunderts auszeichnet, ist eine gewisse Schlauheit, autoritäre Kontrolle hochmodern und dynamisch zu gestalten. Repressionen sind Teil des Systems und entsprechend brutal. Gleichzeitig gesteht das Regime jungen Bevölkerungsschichten den Spielraum zu, sich kreativ entfalten zu können – und dies nach Überzeugung vieler weit besser, als das irgendwo im Westen möglich wäre.

Moderiert wird der Abend vom langjährigen ORF-Korrespondenten in Moskau, Markus Müller Schinwald, einen ausgewiesenen Kenner Russlands.


Donnerstag, 16. April 2015, 20.00 Uhr, Kino, Eintritt: 8,-

Film: Du wirst nicht der Gleiche sein…

Regie: Hubl Greiner und Michael Klinksik, D 2015, 90 min, dt. OF
Ein Dokumentarfilm über die Ausbildung zum Gesundheit!Clown®

Zwei Jahre haben die beiden Filmemacher Michael Klinksik und Hubl Greiner die Studenten und Dozenten bei ihrer Arbeit begleitet. Das Film-Team zeigt mit eindrücklichen und poetischen Bildern wie die Schüler dazu aufgefordert sind, bisher verborgene Aspekte ihrer Persönlichkeit auszuloten und ihre persönlichen Grenzen neu zu definieren.
Freitag, 17. April 2015, 20.00 Uhr, Kino, Eintritt 8,-
Film: National Gallery

Filmreihe – Nicht verstaubt, sondern faszinierend: Gemälde und Museumsbetrieb
Regie: Frederick Wiseman, F/USA 2014, 174 min, engl. OmU

Die Londoner National Gallery hat dem Institutionen-Porträtmaler Frederick Wiseman mit der Kamera Tür und Tor geöffnet und der hat nicht nur die Vorgänge hinter den Kulissen, die Mechanik der kulturvermittelnden Einrichtung, in den Blick genommen, sondern sich auch die Bilder angesehen.
Freitag, 17. April 2015, 20.00 Uhr, Großer Saal, Eintritt VVK 8,- / AK 9,-
Literatur: Poetry Slam – Kampf der Dichter

Poetry Slam ist die aktive Seite der Poesie. Diese unwiderstehliche Mischung aus Lesung, Performance und Popkultur ist ein mitreißendes Fest rund ums gesprochene Wort. Sieben geladene Slamerinnen und Slammer treten wieder gegen wagemutige SlammerInnen aus der „offenen Liste“ an. Moderiert wird der Abend vom hinreißenden Markim Pause unter der beschwingten musikalischen Begleitung von Shlomo Szejbenszpyler.

 

Samstag, 18. April 2015, 15.00 Uhr, Großer Saal, Eintritt VVK 6,- / AK 5,-
Kinder: Emillio & Ellie

Musikalisches Erzähltheater ab 5 Jahre

Emillio der Straßenkehrer ist einsam. Wie gerne wäre er zweisam. Ein Lächeln, ein Gespräch, ein Lied zusammen spielen… und plötzlich ist sie da, Ellie. Ein Stück über die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Liebe, über die Schwierigkeiten des Zusammenseins und über den Humor den es so sehr braucht um diese Schwierigkeiten zu bewältigen.
Emillio: Andreas Paragioudakis (Akkordeon, Ukulele, Concertina, Klangzeug)
Ellie: Carolina Fink (Blockflöten, Akkordeon, Klangzeug)
Samstag, 18. April 2015, 20.00 Uhr, Kino, Eintritt 8,-
Film: 52 Tuesdays

Queer-Filmreihe in Zusammenarbeit mit Go West – Verein für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgenderpersonen
Regie: Sophie Hyde, Australien 2013, 114 min, OmU

Wohin mit all den Fragen zur eigenen Identität und Sexualität, wenn du gerade erst 16 bist, deine Mutter sich nunmehr James nennt und Bart tragen wird? Mit Laien an 52 Dienstagen gedreht, hat diese ungewöhnliche Familiengeschichte mehr Fragen als Antworten parat, dazu viel schonungslose Ehrlichkeit, Nacktheit und erfrischenden Humor.
Samstag, 18. April 2015, 20.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt VVK 19,- / AK 22,-
Konzert: 3rd African Pearls-Tour 2015 – ETRAN FINATAWA

Die fünf Protagonisten vom Etran Finatawa entstammen den Touareg und Woodabe-Völkern und wurden extra für die Tour eingeflogen. Die Musiker sind nicht nur Stammgast bei Peter Gabriels „Real World“ sondern haben mit ihrem neuen Album Sahara Sessions allerhand Staub aufgewirbelt und allerbeste Kritiken eingeheimst! Das Album wurde zur Gänze in einem Nomadenzelt mitten in der Wüste aufgenommen, vorbei ziehende Nomaden wurden immer wieder spontan zu den Aufnahmen eingebunden.
Dienstag, 21. April 2015, 19.30 Uhr, Kino, Eintritt 7,-
Film, Gespräch: Hunger.Macht.Profite.7 – Die Milchrebellen

Regie: Karin de Miguel Wessendorf und Valentin Thurn, D 2014, 45 Min, dt. OF

Der Dokumentarfilm „Die Milchrebellen“ zeigt ein Sittenbild über die Macht der Molkereien und Kartelle. Milch ist nicht gleich Milch, auch das sieht man im Film: Kommt die Kuh täglich auf die Wiese, hat sie einen Namen und kennt jemand ihre Vorlieben oder frisst sie Soja, steht tagein tagaus mit 500 anderen in einem Stall ohne je Auslauf zu bekommen?

Filmgespräch: Jürgen Burtscher (Milchbauer, Bauernstammtisch Großwalsertal)
Christoph Kirchengast (Regio Vorderland-Feldkirch)

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