Spielboden Veranstaltungstipps

"Die Nerven" spielen am Donnerstag, 13. Februar am Spielboden.
"Die Nerven" spielen am Donnerstag, 13. Februar am Spielboden. ©Veranstalter
Dornbirn. Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungstipps vom Spielboden.


Film – Der Mann der über Autos sprang
Mittwoch, 12. Februar 2014, 20:30 Uhr

Filmreihe Psychische Krankheiten

In Zusammenarbeit mit pro mente Vorarlberg

Regie: Nick Baker-Monteys, D 2010, 111 min, dt. OF

Mit: Robert Stadlober, Jessica Schwarz, Martin Feifel, Anna Schudt

Julian hat den tragischen Autounfall, bei dem sein bester Freund ums Leben kam, nie so richtig verkraftet. Deshalb lebt er seitdem in einer psychiatrischen Klinik in Berlin. Erst die Nachricht, dass der Vater seines besten Freundes ein Herzleiden hat, lässt neue Lebensgeister in ihm erwachen. So bricht er aus der Klinik aus und macht sich zu Fuß auf nach Süddeutschland. Was ihn antreibt ist dabei sein Glaube, durch das Laufen heilende Kräfte an den Erkrankten übermitteln zu können. Auf seinem Weg trifft er viele Menschen, die sich ihm anschließen. (moviemaze.de)

Monteys erzählt hier eine ungewöhnliche und originelle Geschichte, in deren Zentrum das Geheimnis um Julian liegt. Kann er Wunder wirken oder ist er ein Psychotiker? Robert Stadlober verkörpert diese Figur sehr intensiv und überzeugend, indem er ihm ein Strahlen gibt, das immer ambivalent schillert. Monteys ist es gelungen, die „yellow brick road” aus „Der Zauberer von Oz” (in dem es auch drei Gefährten gibt, die glauben, jeweils kein Herz, keinen Mut und kein Hirn zu haben) nach Deutschland zu verpflanzen. (fbw-filmbewertung.com)

 

Film – Immer wieder Achterbahn – Leben zwischen Manie und Depression
Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:30 Uhr

Filmreihe Psychische Krankheiten

In Zusammenarbeit mit pro mente Vorarlberg

Regie: Thomas Gill / Brigitta Schülke, D 2008, 60 min, dt. OF

In manischen Phasen hat Lena schon Türen eingetreten; in depressiven Phasen versuchte sie mehrmals, sich das Leben zu nehmen. Für ihren Mann und die drei Kinder, aber auch für sie selbst „die Hölle”.

Jakob war in seinem Glauben, er sei Agent, so überzeugend, dass sich mehrere Geheimdienste und die Polizei mit ihm beschäftigten. Aber alles, was er sich beruflich aufgebaut hatte, wurde durch seine Erkrankung zerstört.

Die Studentin Sandra verlässt in ihren depressiven Phasen monatelang nicht das Haus. Es dauerte zehn Jahre, bis auch ihre manischen Phasen als die andere Seite ihrer Erkrankung erkannt und behandelt wurden.

Ein Jahr lang begleitet der Dokumentarfilm drei Menschen mit einer bipolaren Erkrankung. Behutsam porträtiert er den Alltag der Betroffenen, zeigt Depressionen und Manien, die sich mit Phasen der Normalität abwechseln. Es sind Geschichten von Menschen, die nicht aufgeben, obwohl die Krankheit ihre Lebensplanung mehrfach zerstört hat. (amazon.de)

Seelische Erkrankungen und psychische Zusammenbrüche sind immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Fast immer stoßen Betroffene und Angehörige auf eine Mauer des Schweigens – über seelisches Leiden wird nicht gern gesprochen. Und dabei kann es jede/n treffen. Mit dieser Filmreihe wollen wir seelische Erkrankungen zum Gesprächsthema machen, informieren, aufklären und sensibilisieren.

 

Konzert – Die Nerven
Donnerstag, 13. Februar 2014, 21:00 Uhr

Die Nerven! Genau, das tun sie auch ein wenig. Aber nicht durch Unvermögen, sondern weils gewollt ist. Die drei jungen Männer aus dem Stuttgarter Hinterland wissen erstaunlich genau wohin der Hase läuft – sogar woher er gekommen ist.

Ein langes Intro, das auf atmosphärischen Black Metal hindeuten könnte, aber es kommt ganz anders: kaputter Noiserock, von der Attitüde her wie Berlin 1981, oder ZickZack 1980, wenig Text, der immer wiederholt wird und den Wutschaum, die Verachtung und den Zynismus dadurch unterstreicht: „Leute wie Dich interessiert es nicht, ob sie leben oder sterben” gleich im Auftakt. „Ich wünschte, mein Körper wäre ein Schrapnell”. Das ist doch mal eine Ansage! „Andere Frauen ändern auch nix an deinem Problem” – manch einer muss erst einmal doppelt so alt werden wie Max, um diese Erkenntnis zu erlangen, nicht wahr?

Gesprochen, skandiert werden die Wörter, kaum gesungen, aber nicht, weil der Sänger nicht könnte: er will nicht.

Soundmäßig machen Schlagzeug und Bass ganz schön Punch, die Gitarre hat aber dazu diesen fetten Wave-Einschlag, Tuxedomoon oder Killing Joke fallen mir da ein, aber auch die ganz alten Abwärts – alles rumpelt ein wenig und auch hier wieder: es ist nicht so als ob sie es nicht besser könnten. Das Bauchgefühl ist genau richtig: gefällt mir, wenn man einer Band anmerkt, dass es ihr egal ist, ob sie gemocht wird, weil sie für sich selbst spielt. Sturm und Drang und Nihilismus statt Teenage Angst und Depression.

 

Ball der Kulturen
Freitag, 14. Februar 2014, 19:30 Uhr

Wieder laden eine Vielzahl von Vereinen und Initiativen, die im “Haus der Kulturen” vertreten sind, zu einem rauschenden Fest am Spielboden. Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler aus Afrika, Lateinamerika, dem Orient, Asien und Europa genießen gemeinsam kulinarische Spezialitäten aus Mexiko, Peru, der Türkei, Marokko und Frankreich, lauschen den Trommeln und dem Chorgesang Afrikas, tanzen zu lateinamerikanischen Rhythmen und genießen allerlei andere Überraschungen dieses einmaligen, schillernden und internationalen Abends.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um rechtzeitige Reservierung!

Im Eintrittspreis ist das Buffet inkludiert.

 

Kinder – Wittener Kinder- und Jugendtheater „Das kleine Gespenst”
Samstag, 15. Februar 2014, 15:00 Uhr

Schauspieltheater ab 4 Jahren

Nach dem Kinderbuch von Ottfried Preußler

SchauspielerInnen: Andreas Richter, Dominique Christine Fürst, Nadja Godzina

Der letzte Schlag der Eulenberger Rathausuhr verklingt: Mitternacht. Aber nanu…huscht da nicht nebenan auf Burg Eulenstein eine schneeweiße Gestalt über die Zinnen? Natürlich…es ist das kleine Gespenst! Seit uralten Zeiten wohnt es dort, tut niemandem etwas zuleide und ist überhaupt ganz freundlich. Eigentlich liebt das kleine Gespenst den Mond und die Nacht. Wäre es allerdings nicht schrecklich aufregend, die Welt einmal bei Tag zu sehen? Freund Herr Schuhu (der Uhu) rät ab. Auch ist jeder Versuch vor dem Morgengrauen nicht wieder einzuschlafen umsonst, bis eines Tages das kleine Gespenst pünktlich um zwölf aus seiner Schlaftruhe schwebt und Sonnenlicht erblickt. Kein Wunder: Es ist aus scheinbar unerklärlichen Gründen zwölf Uhr mittags. Die Freude darüber verfliegt jedoch schnell, als Mensch und Gespenst aufeinander treffen. Vom Sonnenstrahl schwarz verfärbt, sorgt es für ordentlich Wirbel und stört obendrein die Vorbereitungen der Eulenberger Stadtbewohner auf die 325 Jahresfeierlichkeiten anlässlich der Belagerung der Stadt durch General Torsten Torstenson und seinen Schweden. Ob es wohl jemals wieder zurück zur Burg findet, zu seinen mondbeschienen Nächten und zu einem echten schneeweißen Nachtgespenst werden kann?

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