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Spielboden Veranstaltungstipps

Wolfram
Wolfram ©Veranstalter
Dornbirn. Das Spielboden-Programm vom 1. bis 6. März

Film – Der Prozess
Donnerstag, 1. März 2012, 20.30 Uhr

A 2011, 116 Minuten
Regie: Gerald Igor Hauzenberger

Über ein Jahr dauerte der Prozess gegen 13 Tierschützer, die nach Paragraf 278a, dem so genannten Mafia-Paragrafen, angeklagt wurden. Den NGO-Aktivisten wurde die Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen; am Ende freigesprochen, aber vor dem finanziellen Ruin. Handelte es sich um einen Musterprozess gegen zivilen Ungehorsam? Der Filmemacher Gerald Igor Hauzenberger begleitete einen der größten Prozesse der Republik mit der Kamera.

 

Kinder – Kasperletheater
Samstag, 3. März 2012, 15.00 Uhr

Kasperle und der kleine Eskimo Anawak

Anawak ist ein Inuit-Junge, der hoch oben im Norden wohnt. Seine Freunde sind Walross, Eisbärin und Potwal. Beim Spielen mit seinen Freunden fällt Anawak ins eiskalte Wasser und verkühlt sicht. Da es am Nordpol keine Medizin gibt, reist die Eisbärin auf dem Rücken des Potwals bis nach Kasperhausen und bittet das Kasperle um Hilfe. Ob das Kasperle auch dieses Mal wieder helfen kann?

Kasperle wird Meisterkoch

Koch Philipp Mon Dieux ist der Koch von König Kugelrund. König Kugelrund ist zwar ein guter Esser, aber er ist ein ewiger Nörgler. Immer ist er unzufrieden. Und eines Tages hält es der Koch einfach nicht mehr aus. Er packt seine sieben Töpfe und verlässt das Schloss. Ein Schloss ohne Koch? Unmöglich. Aber der König kann keinen neuen Koch finden. Und so wird das Kasperle einfach zum neuen Koch des Königs, obwohl das Kasperle gar nicht richtig kochen kann. Und sein Lehrling der Seppl ist auch nicht gerade ein Meisterkoch. Eine ziemlich verrückte Geschichte beginnt damit.

 

Konzert, Event – Nachteulen presents: Wolfram & I Heart Sharks & Techtrix
Samstag, 3. März 2012, 22.00 Uhr

Wolfram (Diskokaine). 
Er wird als das kommende große Ding am Clubhimmel gehandelt, wohlgemerkt am internationalen. Wolfram Eckert (ehemals Diskokaine oder DJ Marflow) jetet als DJ zwischen Wien und New York hin und her, bringt dort die angesagtesten Hallen zum Kochen und findet nebenbei auch noch Zeit an eigenen Songs zu arbeiten. Der gebürtige Kärntner, der inzwischen internationale Popgrößen wie Moby zu seinen Freunden zählen darf, ist angesichts der zahlreichen euphorischen und überschwänglichen Berichterstattung ohne Zweifel kurz vor dem Sprung nach ganz oben, was das am 1. April erschienene und von allen Seiten hochgelobte mit „Wolfram“ selbst betitelte Album (Permanent Vacation) wohl noch beschleunigt hat.
Irgendwo zwischen Techno, House, Disco, vertrackter Elektronik und Pop angesiedelt, entwirft Wolfram Eckert seine ureigene, spannende und akut hitverdächtige Version von Tanzmusik, an deren Entstehen die zahlreichen mitwirkenden Gäste wie Holy Ghost, Patrick Pulsinger, Hercules And Love Affair oder Haddaway (!) einen nicht geringen Anteil haben. Wer auf die Unterstützung solcher Größen bauen kann, der muss einfach ein Guter sein.

I Heart Sharks (Indietronic aus Berlin). 
Bei I Heart Sharks können wir endlich ohne Saufbratzenrave zu Indietronic tanzen, denn es geht hier um etwas. Es mag hin und wieder nach NDW klingen, aber es gibt hier so viel mehr. Es steckt etwas dahinter. Etwas mit britischem Akzent, eine Randbezeichnung der Neuzeit, der Großstadt, des Hinterhofs, von dem so viele wissen. Hier findet die Kollaboration von Einflüssen statt. Echter Britpop wird vom Berliner Electronica verführt. Und das geht nicht romantisch zu sondern dreckig und leidenschaftlich. Natürlich funktioniert das nur im Dunkeln und mit grellen Blitzen, natürlich funktioniert das nur, wenn zugelassen wird, das etwas passiert zwischen Synthesizern und ohne Playbacks. In der Unmittelbarkeit und ohne Angst ist man immer dort zuhause, wo man gerade ist, und das kann im Berghain sein, das kann im eigenen und auch mal in fremden Betten sein. In jedem Fall ist immer der Drang nach vorn zu spüren, der Sprung über den Abgrund. 
Wenn I HEART SHAKRS live vor dir stehen, dann ist da eine Unmittelbarkeit und das Gefühl, dass man sich abgefunden hat mit der Imperfektion aber niemals mit dem Plastik und niemals mit dem vorgegebenem Tempo, niemals. Das Ding hat Kratzer, aber es funktioniert, es funktioniert nur so, halb- automatisch und immer in between. Das sind keine Fehler, das Experiment.

Techtrix (Struboskop) denkt nur an das eine:  Hochwertige Tanzmusik. Dabei spielen Genres keine große Rolle: Von Funk und Disco über 80s-Sound und Synth-Pop bis zu aktuellem House und Breakbeat  ist alles möglich. Für Techtrix zählt vor allem der Spaß an der Sache: Nur der Groove muss passen!

Politik, Kultur, Gesellschaft – Neue Spielräume

– Univ.Prof. Dr. Erol Yıldız Ph.D.

 

Dienstag, 6. März 2012, 19.30 Uhr
Der Nutzen urbaner Probleme: Über Vielfalt und Lösungen

Wir können das (und noch viel mehr)
Unmöglichkeit und Möglichkeit liegen oft nahe beisammen. Im Frühling 2012 versammeln wir vier Referentinnen und Referenten, die zeigen, dass doch möglich ist, was möglich sein muss, auch wenn es auf den ersten Blick im österreichischen Umfeld fast unmöglich wirkt. Die Beispiele vereinen ein gewisses Maß an Enthusiasmus, Beharrlichkeit und Kreativität im Umgang sowohl mit den Grenzen des möglich Scheinenden als auch den Freiräumen diesseits und jenseits davon. Der Blick über den Tellerrand erweist sich dabei stets als hilfreich. Die vier Veranstaltungen sind vor allem eine herzliche Einladung zur Diskussion. Wie immer serviert der Spielboden anschließend ein Getränk und lädt zum Schmökern und Plaudern ein.

Univ.Prof. Dr. Erol Yıldız Ph.D.
Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Universität Klagenfurt
In urbanen, mehr noch vielleicht in sich erst urbanisierenden Räumen, ist nicht mehr alles so kontrollierbar, wie es in der Dorfgemeinschaft war. Häufig tauchen neue Phänomene auf, die als Probleme erscheinen, doch die Unterscheidung zwischen Problem und Lösung ist oft schwierig. Der Referent hat Jahrzehnte in Köln gelebt und kann aus eigener Anschauung berichten, wie wandelbar die Wahrnehmungen und die Lösungsansätze sind.

 

Film – Der Prozess
Dienstag, 6. März 2012, 20.30 Uhr

A 2011, 116 Minuten
Regie: Gerald Igor Hauzenberger

Über ein Jahr dauerte der Prozess gegen 13 Tierschützer, die nach Paragraf 278a, dem so genannten Mafia-Paragrafen, angeklagt wurden. Den NGO-Aktivisten wurde die Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen; am Ende freigesprochen, aber vor dem finanziellen Ruin. Handelte es sich um einen Musterprozess gegen zivilen Ungehorsam? Der Filmemacher Gerald Igor Hauzenberger begleitete einen der größten Prozesse der Republik mit der Kamera.

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