Spielboden Veranstaltungstipps

Jazz& - Jazzorchester Vorarlberg  am 10. September am Spielboden
Jazz& - Jazzorchester Vorarlberg am 10. September am Spielboden ©Veranstalter

Dornbirn. Auch diese Woche hat der Spielboden Dornbirn wieder zahlreiche Veranstaltungen zu bieten.

Freitag, 9. September 2011, 20.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 22,-/17,-
Global Sounds – Iness Mezel

Eine Frauenstimme für die Arabische Revolution

In den algerischen und marokkanischen Bergen Nordafrikas liegen ihre Wurzeln, Afrika ist ihr Garten, Paris ihr musikalisches Laboratorium und die Bühne ihr bevorzugter Aufenthaltsort. Dort verarbeitet sie die verschiedenen musikalischen Einflüsse, die Traditionen der nordafrikanischen Berber, die Trance der Gnaoui-Rituale, den Puls des Afro-Beat und -Funk und die Freiheit des Jazz zu ihren eigenen musikalischen Kreationen. Im Laufe ihrer langjährigen musikalischen Wanderschaft und nach einem Studium der klassischen Musik hat INESS MEZEL auch den Weg zurück zu den Wurzeln, zur Heimat und Kultur ihres Vaters, gefunden. Ihr Gesang öffnet den harmonischen Raum und die engen pentatonischen Grenzen des Berber-Blues mit großer musikalischer Neugier für die Begegnung mit der Welt.

Themen wie der Kampf gegen die Unterdrückung, die Sehnsucht nach Freiheit und die Überwindung einer von Männern dominierten Kultur – all das hat Iness Mezel zu ihrem Anliegen gemacht, eine französische Sängerin mit algerischen Wurzeln. Ihr neues Album “Beyond the Trance” hat sie in den Studios von Peter Gabriel produziert, es ist gewissermassen der weibliche künstlerische Ausdruck der arabischen Revolution.

Gleich ihr erstes eindeutig feministisches Lied “Amazone” hat auch für sie überraschenderweise in den letzten Monaten eine ganz neue Dimension gewonnen.
Was zunächst als Ausdruck persönlicher Emanzipationswünsche erschien wurde auf einmal zur Hymne auf eine arabische Freiheitsbewegung, die auch Iness Mezel überrascht hat.

www.arte.tv/de/3816182.html
www.iness-mezel.com

 

Freitag, 9. September 2011, 20.30 Uhr, Kinosaal, Eintritt: 7,-/4,-
Filmreihe Kunst und Natur – Rivers and Tides – Andy Goldsworthy Working with Time

Regie: Thomas Riedelsheimer, D/GB/FIN 2000, 90 min, OF, digital

Dokumentarfilm über den schottischen Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy, der erstmals eine Langzeitbeobachtung über Entstehung, Abschluss und Auflösung seiner Skulpturen gestattet. Er arbeitet ausschließlich mit Naturmaterialien, die er auch am Ort ihres tatsächlichen Vorkommens einsetzt. Der Film belegt, dass es sich bei Goldsworthy keineswegs um einen primär auf Effekte zielenden Handwerker handelt, sondern um einen testamentarisch arbeitenden Künstler, dessen Werk authentische Transzendenz fern von esoterischen Banalitäten entfaltet. Im Zusammenspiel mit der ästhetisch adäquaten Filmsprache und der kontrapunktisch eingesetzten Musik Fred Friths entstand ein Glücksfall fürs dokumentarische Kino.
“”Kunstwerke von atemberaubender ästhetischer Größe … Goldsworthys Installationen haben in der Regel nur als Foto oder in dieser einzigartigen Dokumentation Bestand. Regisseur Thomas Riedelsheimer schenkt uns dazu Bilder voller Licht, Farbe und meditativer Kraft.” (Filmdienst; Zitty, Berlin)

 

Samstag, 10. September 2011, 15.00 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 5,-
Kinder&  Jazzorchester Vorarlberg – MumpfTRIbumpf

Wer hat unsern Mumpf geseh?n? Er sitzt und schaut, lacht ganz laut, singt und tanzt
und strawanzt. Er hört gern zu ?quot; lausch auch du! Sing mit uns Lieder, dann mumpft´s in dir wieder! MumpfTRIbumpf begibt sich mit den jungen ZuhörerInnen auf die Suche nach dem sehr schüchternen kleinen Mumpf. Er liebt es dort zu mumpfen, wo gerade musiziert wird! Aber wo hat er sich dieses Mal schon wieder versteckt? Anlässlich der 5-Jahres-Feier stellt das Jazzorchester Vorarlberg in der Kinderreihe das Trio MumpfTRIbumpf mit seinem aktuellen Programm vor.

Kinderkonzert ab 4 Jahren
MusikerInnen: Verena Zeiner, Piano; Thomas Gertner, Stimme, Posaune; Doris Franziska Franz, Saxofon

 

Samstag, 10. September 2011, 20.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 19,-/15,-/10,- (Schüler & Studenten)
Jazz& – Jazzorchester Vorarlberg

5 Jahre JOV: “Past ?quot; Present ?quot; Future”
Aja (vocals); Martin Franz, Erich Berthold, Jürgen Haider, Klaus Peter (reeds); Dave Blaser, Martin Eberle, Herbert Walser-Breuß (trumpets); Christoph Ellensohn, frenchhorn; Philip Yaeger, Thomas Gertner, Jan Ströhle (trombones); Benny Omerzell (piano); Stephan Reinthaler (bass); Christian Eberle (drums); Matthias Wenger, Philip Yaeger, Daniel Riegler (compositions)

Vor exakt fünf Jahren wurde das damals neu gegründete Jazzorchster Vorarlberg am Spielboden mit einem fulminanten Auftritt und Kompositionen und Arrangements von Peter Herbert und Peter Madsen aus der Taufe gehoben. Mittlerweile konnten die experimentierfreudigen Jazzer dank der Zusammenarbeit mit Größen wie Ed Partyka, Jon Sass oder Flip Philipp und ähnlich gelagerten Jazzwerkstatt-Kollektiven in Wien, Graz und Bern viele Erfahrungen sammeln und sich als professionelles Jazzorchester in der österreichischen Jazzszene etablieren. Auftragskompositionen von Philip Yaeger, Johannes Berauer, Matthias Wenger, Andreas Schreiber, Lucas Niggli und Peter Herbert zeugen vom innovativen Geist und breit gefächerten Schaffen des Orchesters. Zum 5-Jahre-Jubiläum präsentiert das Jazzorchester Vorarlberg nun exklusiv am Spielboden sein neues Programm “Past ?quot; Present ?quot; Future”, eine musikalische Zeitreise durch fünf Jahre Bandgeschichte, verbunden mit einem Ausblick in eine spannende und vielversprechende Zukunft. Denn auf dem Programm stehen neben Auftragswerken bewährter JOV-Komponisten auch eine neue Komposition von Daniel Riegler, dem Bandleader des Aufsehen erregenden “Studio Dan” und Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien, mit der das Jazzorchester Vorarlberg wieder einmal stilistisch neue Wege geht. Feiern Sie mit!


Samstag, 10. September 2011, 20.30 Uhr, Kinosaal, Eintritt: 7,-/4,-
Filmreihe Kunst und Natur – Rivers and Tides – Andy Goldsworthy Working with Time

Regie: Thomas Riedelsheimer, D/GB/FIN 2000, 90 min, OF, digital

Dokumentarfilm über den schottischen Land-Art-Künstler Andy Goldsworthy, der erstmals eine Langzeitbeobachtung über Entstehung, Abschluss und Auflösung seiner Skulpturen gestattet. Er arbeitet ausschließlich mit Naturmaterialien, die er auch am Ort ihres tatsächlichen Vorkommens einsetzt. Der Film belegt, dass es sich bei Goldsworthy keineswegs um einen primär auf Effekte zielenden Handwerker handelt, sondern um einen testamentarisch arbeitenden Künstler, dessen Werk authentische Transzendenz fern von esoterischen Banalitäten entfaltet. Im Zusammenspiel mit der ästhetisch adäquaten Filmsprache und der kontrapunktisch eingesetzten Musik Fred Friths entstand ein Glücksfall fürs dokumentarische Kino.
“”Kunstwerke von atemberaubender ästhetischer Größe … Goldsworthys Installationen haben in der Regel nur als Foto oder in dieser einzigartigen Dokumentation Bestand. Regisseur Thomas Riedelsheimer schenkt uns dazu Bilder voller Licht, Farbe und meditativer Kraft.” (Filmdienst; Zitty, Berlin)

 

Dienstag, 13. September 2011, 20.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 9,-/6,-
Filmpremiere – gastarbajter

Regie: Renate Djuki | A, SRB 2011, ca 75 min
Mit Ljubica Kokanovi, Stanka Marijanovi, Cvija Manojlovi, Radivoje Gaji, Milenija Gaji

In ihrem dokumentarischen Roadmovie porträtiert Renate Djuki? einige Mitglieder jener Generation von frühen jugoslawischen GastarbeiterInnen, die momentan im Begriff ist, in den Ruhestand zu treten. Hauptort der Handlung ist jener legendäre Bus, der noch bis vor Kurzem jedes Wochenende die 2600 Kilometer lange Fahrt Vorarlberg ?quot; Serbien ?quot; Vorarlberg absolvierte. Für die einen eine Möglichkeit, wenigstens für ein paar Stunden ihr Heimweh abzustreifen, für die anderen ein Abschied für immer, für alle Anlass, über ein Leben nachzudenken, das sie zwischen zwei Welten verbracht haben.

Als in Vorarlberg geborene und aufgewachsene Tochter serbischer Eltern kennt Renate Djuki? ihr Thema genau und schafft daher ein authentisches und berührendes Dokument einer zu Ende gehenden æquot;ra. Renate Djuki? lebt als freischaffende Visuelle Kommunikationsgestalterin, Videokünstlerin und Filmemacherin in Hohenems.

 

Mittwoch, 14. September 2011, 19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 9,-/6,-
Neue Spielräume – Gudrun Harrer – Zehn Jahre nach 9/11: Eine Bestandsaufnahme

Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin der Tageszeitung “Der Standard”, unterrichtet Moderne Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien und war 2006 Sondergesandte des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im Irak und Geschäftsträgerin der ísterreichischen Botschaft in Bagdad. Drei Tage nach dem zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11.9.2001 spricht sie am Spielboden über die aktuellen Veränderungen im Nahen Osten und ihre Auswirkungen auf die Auseinandersetzungen mit “dem Westen”.

Wir laden Sie nach dem Vortrag zu einem Umtrunk am Büchertisch ein!

 

Mittwoch, 14. September 2011, 20.30 Uhr, Kinosaal, Eintritt: 10,-/6,-
Peter Madsen & CIA play Silent Movies – Die Bergkatze

Regie: Ernst Lubitsch, D 1921, 100 Minuten, digital
Mit: Pola Negri, Paul Heidemann, Viktor Janson, Wilhelm Diegelmann, Hermann Thiming, Edith Meller

Ein Offizier, der als notorischer Schürzenjäger in eine Bergfestung strafversetzt wird, verliebt sich in eine Räubertochter, die ihm als Treuepfand seine Uniformhose abluchst. Drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs drehte Ernst Lubitsch diese freche, luftig-leichte Militärparodie, die beim damaligen Publikum jedoch nicht ankam. Die zeitliche Nähe zur Kriegsniederlage und den Hungerwintern verhinderte nach Lubitschs Einschätzung den Erfolg des Films, der auch später zu seinen liebsten zählte. Neben der ätzenden Satire auf das Militär und einer furiosen Umkehr der Geschlechterrollen sorgten wohl auch die formalen Experimente für Verstörung. Aus heutiger Sicht zählt dieser Lubitsch-Film eindeutig zu den vielschichtigsten: die formale Ebene und die inhaltliche sind perfekt auf einander abgestimmt und durchkomponiert. Die Schauspieler insbesondere Pola Negri überzeugen durch ihr ausdrucksstarkes Spiel in diesem Meisterwerk des frühen Weimarer Kinos. (Deutsches Filminstitut)

 

Donnerstag, 15. September 2011, 19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 7,-/5,50
netzwerkTanz – open space

Die offene Bühne für Tanz und Performance lädt Tanzprofis, Nachwuchs- und LaientänzerInnen ein, ihr aktuelles Schaffen zu präsentieren. Und das viermal im Jahr in ganz Vorarlberg.
Diesmal ist der Spielboden Dornbirn Schauplatz für vielfältigen Tanz. In Kurzstücken präsentieren die TänzerInnen aus Vorarlberg und ísterreich, Deutschland und der Schweiz Ihre Choreografien als Solo, Duo und in anderen außergewöhnlichen Konstellationen. Eine Tanzperformance mit Kalligraphie reiht sich neben zwei Tänzerinnen, die 30 Lebensjahre trennt und das Warten auf Mr. Right äußert sich in Muskelspiel zu Salsa und Tangoklängen.
Die Jury ist in Dornbirn mit Günter Marinelli, künstlerischem Leiter des tanz ist-Festivals, Edgar Leissing, bildendem Künstler und der Theologin Verena Brunner besetzt. Im Anschluss geben sie den TänzerInnen ein konstruktives Feedback. Das Publikum hat so die Möglichkeit, andere Sichtweisen für Tanz kennen zu lernen.

Programm:

chemin | Natalie Fend (A) | Zeitgenössischer Tanz
You Should Have Seen Me | Emma Murray (CH) | Tanztheater mit Text
Tusche, 2 Pinsel und John Cage| Miu (D) | Kalligraphie-Performance
9 zu 39 | Aleksandra Vohl & Eva Egle (A) | Zeitgenössisches Tanztheater
2+2=1 | Leonie Humitsch, Silvia Salzmann, Christian Surala & Christoph Comper (A) | Zeitgenössischer Tanz
On the rocks | Patricia Rotondaro & Reinier Powell (CH) | Zeitgenössischer Tanz mit Salsa & Tango

Infos:
kontakt@netzwerktanz.at
0043 (0)680 201 45 42
www.netzwerktanz.at

 

Donnerstag, 15. September 2011, 20.00 Uhr, Kinosaal, Eintritt: frei
Jam on Poetry

Lass Dich vom Alltag inspirieren,
tu’s auf Papier notieren,
lass es bei uns raus
und hol’ Dir Deinen Applaus.
Das mit dem Reimen ist nicht so wichtig.

Wir laden alle Wortkünstler ein – egal, ob Du nur experimentierfreudig, ein begabter Angsthase oder ein erfahrener Poet bist. Du hast fünf Minuten im Rampenlicht des Kinosaals am Spielboden Zeit, Dein Können zu beweisen. Poeten bringen zwei eigene Texte mit, die Zuhörer einen nicht unbedingt monetären Beitrag für den Gewinnertopf.
Kommet zuhauf – glücklich oder depressiv, verrückt oder klassisch, wortgewaltig oder minimalistisch – Hauptsache: kreativ!
jamonpoetry@gmail.com

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