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Spielboden kritisiert Subventionskürzungen

Kritik an den den Subventionsstreichungen des Bundes übte am Montag der Geschäftsführer des Dornbirner Kulturveranstalters „Spielboden“, Ulrich Gabriel bei einer Pressekonferenz in Dornbirn.

Der Bund handle nach dem Motto „den Großen alles, den Kleinen nichts“, sagte Gabriel und meinte, der „Spielboden“ hätte nur ein Prozent jener Summe gebraucht, die der Bund für den Umbau und die Sanierung des Bregenzer Festspielhauses zur Verfügung stelle.

Rund 38.000 Kulturinteressierte besuchten 2004 die Veranstaltungen des „Spielbodens“ in Dornbirn. 164 große Kulturveranstaltungen, 48 Salsanights sowie zahlreiche Workshops, Probenseminare und Kleinveranstaltungen wurden durchgeführt. Insgesamt verzeichnete der „Spielboden“ heuer rund 1.700 Besucher mehr als im Vorjahr, so Geschäftsführer Ulrich Gabriel.

Nur durch den verstärkten Einsatz von Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg und Eigenmittelaktionen könne die Subventionsstreichung des Bundes verkraftet werden. Dennoch müssten beim lange geplanten Umbau Einsparungen vorgenommen werden, bedauerte Gabriel. Der Vorarlberger Kulturlandesrat Hans Peter Bischof habe sich bereits heuer sehr für internationale Kunstprojekte am „Spielboden“ eingesetzt und zugesagt, dies verstärkt auch im kommenden Jahr zu tun.

Der Spielboden wird laut Gabriel 2005 eine Reihe von Anschaffungen in der Technik zu verkraften haben. „Wir werden dazu einen Kredit aufnehmen, um den Ausfall der Bundes-Subvention in der Höhe von 60.000 Euro vorerst zu lindern“, sagte der Geschäftsführer des „Spielbodens“. Vom 25. bis 27. Februar 2005 wird „trotz der bundeskulturpolitischen Widrigkeiten“, so Gabriel, ein großes Eröffnungsfest des Zubaus stattfinden. Ulrich Gabriel: „Wir feiern drei Tage der offenen Tür unter dem Motto ’Öffnen und Eröffnen’ mit zahlreichen Kulturproduktionen.“ Am Vorabend des Eröffnungsfestes wird „Dirty Harry“ – die erste Installation des neuen Projektes KU.X am Spielboden – im Galeriefoyer mit Alexandra Berlinger präsentiert.

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