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Spiel und Spaß im Schwimmbad

Sicherheit ist wichtig – trotzdem ist der lockere Bademeister für jeden Spaß zu haben.
Sicherheit ist wichtig – trotzdem ist der lockere Bademeister für jeden Spaß zu haben. ©Emir T. Uysal
Trotz Badespaß darf auf die Sicherheit nicht vergessen werden.
Badespaß im Waldbad Gisingen

Feldkirch. (etu) Das letzte Sommerferienwochenende steht bevor, und dann heißt es wieder für verschiedene Fächer in der Schule lernen oder sich im Kindergarten spielerisch auf den Unterricht vorbereiten. Um einen freien Kopf zu bekommen, ist ein Sprung ins kühle Nass ideal. Kinderreporter Jason Durell ging vor Kurzem bei Kaiserwetter ins Feldkircher Waldbad und holte sich von Bademeister Wolfgang Melk wichtige Tipps zu Sicherheit und Badespaß.

  • Doch bevor es losgeht, ist es wichtig, sich mit – der richtigen – Sonnencreme einzucremen. Denn: Ohne Schutz ist Sonne tabu. Wichtig auch: Je nach Hauttyp unbedingt mehrmals täglich einschmieren. Wenn die Sonnencreme eingezogen ist, kann es auch schon ab ins Wasser gehen.

„Wichtig ist, dass die Kinder Schwimmflügel tragen und nicht mit Schwimmflügeln ins große Schwimmerbecken gehen“, erklärt Melk. „Gerade die jungen Badegäste sollten früh genug einen Schwimmkurs besuchen. Die Eltern, aber auch unbetroffene Badegäste sollten aufmerksam auf die Kinder achten“, appelliert der Bademeister. Beim Betreten des Schwimmbades sollten Eltern ihrem Kind wichtige Punkte zeigen – auch für den Fall, dass es verloren geht. „Wo befinden sich die Bademeisterkabine und die Erste Hilfe, wie tief ist das Becken – es gibt leicht abfallende Becken mit hohem Gefahrenpotenzial –, wie darf ich rutschen, wo darf ich ins Becken springen“, befindet der Betriebsleiter des Waldbades als wichtig.

Spielspaß im Wasser
Wenn diese Punkte geklärt sind, kann es zum spaßigen Teil übergehen. Geschicklichkeitsspiele sind gerade in Freibädern der beste Zeitvertreib: Jason hat einige Spiele getestet und zog Fazit:

  • Das Ringspiel ist eines der „coolsten Spiele im Becken“, meint der Kinderreporter. Gerade dort, wo es etwas tiefer geht, ist neben dem genauen Zielen die richtige Paddeltechnik gefragt.
  • Tennis- und Federball-Fans sollten auf jeden Fall zu den „Splash“-Schlägern greifen. Wenn der Ball über dem Kopf abgefangen wird, kann es zur nassen Überraschung kommen.
  • Wasserballons dürfen auch ins Schwimmbad mitgenommen werden – haben jedoch im Becken nichts verloren. Achte darauf, dass niemand in der Nähe ist und du alle Plastikreste anschließend entsorgst. Mit einem Wasserballon-Frisby macht es besonderen Spaß.
  • Spritzpistolen sind für Große und Kleine Abenteuer pur: Sich „bewaffnet“ auf Lauer legen und dann den Gegner verfolgen. Jason warnt: „Nehmt Trinkwasser! Es brennt sonst sehr, wenn Chlorwasser ins Auge kommt.“

„Die strahlenden Augen …“
Am Ende des Tages wollte Jason vom Bademeister noch wissen, was ihm an seinem Beruf besonders Spaß macht. „Es sind die strahlenden Augen und das Lachen, wenn unsere jungen und alten Badegäste rutschen oder im Strömungskanal sind, ein Pflaster für ein kleines Wehwechen holen, und wenn sich die kleinen Kinder verabschieden mit: ,Heile, Bademeister‘ und ,Tschüss, Bademeister‘ oder mich Dinge fragen, wie: ‚Schlofscht du do, Bademeister …?‘“

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