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Spenden für Ärmsten der Armen

Zwanzig lange Jahre ist Schwester Consilia von den Gaissauer Schwestern in Kolumbien für die Mission im Einsatz. [20.9.99]

Davon lebt und wirkt sie seit über fünf Jahren in Bogota der Hauptstadt Kolumbiens auf 28OO Metern Seehöhe.

“Das Elend der Armen in der rund acht Millionen Einwohner Stadt, steigt drastisch an”, weiß Schwester Consilia bei einem Besuch in Ludesch zu berichten. Daher ist sie auch über die 40.000 Schilling (2906 Euro) Spende der Handarbeitsfrauen des Missionsbasars äußerst dankbar.

“In meiner Umgebung gibt es Familien, die sich in angefangenen Bauten ohne Dach verschanzen. In einer dieser Notunterkünfte lebt eine Frau mit sieben Mädchen. Wir lernten der Mutter dieser Kinder das Nähen, bezahlten ihr einen Nähkurs und kauften ihr eine einfache Nähmaschine und Stoffe”, erklärt die Ordensfrau.

“Für die Kinder suchte ich Familien, die das anfallende Schulgeld bezahlen. So hoffe ich, dass die Kinder beim Lernen Fortschritte machen und nach abgeschlossener Schulbildung eine Anstellung als Verkäuferin oder sonst einen Beruf erlernen,” gibt Schwester Concilia ein Beispiel aus ihrer praxisbezogenen Missionsarbeit, die sie als “Hilfe mit kleinen Schritten” bezeichnet.

Von Toni Meznar

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(Bild: VN-Archiv)

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