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Spatenstich für größte Passivhaus-Wohnanlage in Vorarlberg

Bregenz, Lauterach - Zum ersten Mal arbeiten bei einer Wohnanlage alle drei großen gemeinnützigen Wohnbauträger Vorarlbergs zusammen. Das Lauteracher Bauunternehmen i+R Schertler-Alge hat das Projekt „Rheinstraße West" in Bregenz initiiert und ist ebenfalls daran beteiligt.

Beim Spatenstich heute, Montag, lobte Bürgermeister Markus Linhart die Zusammenarbeit, die eine soziale Ausgewogenheit in der Wohnanlage bewirken soll. Mit 100 Wohnungen wird die „Rheinstraße West” die bisher größte Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs.

Die drei größten gemeinnützigen Bauträger Vorarlbergs, Vogewosi, Alpenländische Heimstätte und die Wohnbauselbsthilfe, realisieren in Bregenz gemeinsam mit i+R Schertler-Alge das Projekt „Rheinstraße West”. Auf dem 6.000 Quadratmeter großen ehemaligen Ford Wehinger-Areal an der Bregenzer Ach entsteht die bisher größte Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs. Mit Investitionen von 16 Millionen Euro werden hier 100 Wohnungen errichtet.

Durch die Kooperation der vier Bauträger bietet das Projekt „Rheinstraße West” sowohl Mietwohnungen, Miet-Kauf-Wohnungen als auch Eigentumswohnungen. „Wir sprechen mit diesem breiten Angebot bewusst unterschiedliche Gesellschaftsschichten an. Dadurch erreichen wir eine soziale Durchmischung innerhalb der Wohnanlage”, schildert Initiator und Projektentwickler Alexander Stuchly von i+R Schertler-Alge.

Vorzeigeprojekt im Wohnbau

Von einem Vorzeigeprojekt sprach Bürgermeister Markus Linhart anlässlich der Spatenstichfeier heute Vormittag: „Dieses Projekt ist ein besonders gutes Beispiel für gelungene Quartiersentwicklung. Hier wird sozialer mit privatem Wohnbau verbunden und damit die soziale Ausgewogenheit innerhalb der Wohnanlage unterstützt. Darauf müssen wir bei der Siedlungsentwicklung künftig noch viel stärker achten.”

Die von den Architekur-Büros Dorner/Matt und Dietrich/Untertrifaller geplante Wohnanlage gliedert sich in vier Baukörper. Sie sind durch eine gemeinsame, 1.300 Quadratmeter große Grünfläche verbunden. „Durch die außenliegenden Baukörper und eine Tiefgarage ergibt sich ein großzügiger Innenhof, der als Gemeinschaftsraum und für Spielplätze genützt werden kann”, erklärt Projektleiter David Wuggenig von Schertler-Alge.

Passivhausstandard erfüllt

Die Wohnanlage mit gesamt 6.500 Quadratmeter Wohnnutzfläche wird in Massivbauweise im Passivhausstandard errichtet. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt gemeinsam mit einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung für hohen Wohnkomfort. Eine 200 Quadratmeter große Solaranlage unterstützt die Warmwasseraufbereitung. Alle Gebäude sind barrierefrei ausgeführt.

Die Wohnanlage wird durch die Wohnbauförderung des Landes mit der höchsten Förderstufe gefördert. Mit dem heutigen Spatenstich erfolgt der Baubeginn. Geplante Fertigstellung der Wohnungen ist Ende 2012.

Regionale Baupartner

Das Lauteracher Bauunternehmen Schertler-Alge hat das Projekt „Rheinstraße West” in Zusammenarbeit mit den sozialen Wohnbauträgern entwickelt und ist als Generalunternehmer für die Realisierung verantwortlich. Geschäftsführer Günter Schertler betonte bei der Spatenstichfeier, dass „durch unsere traditionell regionale Zusammenarbeit mit heimischen Baupartnern die Wertschöpfung auch bei diesem Projekt fast zur Gänze im Lande bleiben wird.”

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