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Sparsames Warmwasser

©shower with water and steam, pink tone
Rund 30 bis 50 Liter warmes Wasser verbrauchen wir im Schnitt pro Person und Tag. Bis zu 1000 Kilowattstunden Energie müssen wir dafür jährlich aufwenden. In einem 3-Personen-Haushalt fallen dafür Kosten zwischen 80 und 340 Euro im Jahr an.

Am teuersten ist die Warmwasserbereitung mit einem klassischen, strombetriebenen Boiler oder mit der Ölheizung. In beiden Fällen ist der Umstieg auf einen Wärme­pumpenboiler eine einfache Möglichkeit, den Energieverbrauch und damit die Energiekosten zu reduzieren und einen Beitrag zur Energieautonomie zu leisten.

Wärmepumpenboiler als schnelle und wirksame Maßnahme. Ein Wärmepumpenboiler nutzt neben Strom auch Wärme aus der Umgebungsluft, was seinen Wirkungsgrad gegenüber einem Elektroboiler deutlich erhöht. Die Kosten liegen bei etwa 3000 bis 4000 Euro. Bei guten Voraussetzungen ist der Tausch an einem Tag erledigt.

Die Anschaffung amortisiert sich aufgrund der eingesparten Energiekosten binnen einiger Jahre. In Kombination mit einer PV-Anlage kann das Warmwasser im Sommerhalbjahr mit eigenem Strom bereitet werden.

Ein Wärmepumpenboiler braucht in etwa so viel Platz wie ein herkömmlicher Elektroboiler. Plus etwas Raum für die An- und Abluftleitungen. Dafür bringt er – je nach Aufstellsituation – neben der Energieeinsparung weitere Vorteile mit sich: So kann er zum Beispiel einen Raum entfeuchten und kühlen. Oder im Winter die Abwärme aus dem Heizraum nutzen.

Thermische Solaranlage immer eine Überlegung wert. In Zusammenhang mit Warmwasser ist auch eine thermische Solaranlage immer eine Überlegung wert: Sie erwärmt das Warmwasser im Sommerhalbjahr zuverlässig und umweltfreundlich. Das ist gut, weil zum Beispiel eine Wärmepumpe im Sommer ausgeschaltet werden kann, was ihre Lebensdauer erhöht. Oder weil Öl-, Gas- und auch Holzheizungen im Sommer bei vergleichsweise schlechtem Wirkungsgrad arbeiten, wenn Sie nur etwas Wasser erwärmen müssen.

Warmwasserverbrauch mit Sparbrause reduzieren. Am energieeffizientesten ist das Warmwasser, das gar nicht gebraucht wird. Dazu muss nicht kälter oder kürzer geduscht werden. Es reicht schon, den Brausekopf gegen eine Sparbrause zu tauschen. Sie reduziert den Wasserbedarf auf fast die Hälfte, ohne dass das beim Duschen bemerkt wird. Eine Sparbrause ist für wenige Euro im Baumarkt zu haben, leicht selbst zu tauschen und amortisiert sich meist schon im ersten Jahr.

"Die Anschafffung eines Wärmepumpen-Boilers amortisiert sich binnen einiger Jahre."
Willi Schlader, Energieinstitut Vorarlberg

Infos

Welche Voraussetzungen für die Installation eines Wärmepumpen­boilers erfüllt sein müssen und welche Möglichkeiten es gibt, finden Sie im „Ratgeber Warmwasser“.

www.energieinstitut.at/warmwasser

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