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Sparmaßnahmen bei Energie und Finanzen

Die Gemeinde Weiler setzt modernes Energiekonzept um und hofft auf interkommunale Betriebsgebiete.
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WEILER. Vor Kurzem hat Weiler den Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr vorgestellt. Trotz hoher Investitionen – mit Ausgaben von über 900.000 Euro war das Entwässerungsprojekt Halde das bedeutendste Projekt der Gemeinde für 2017 – konnte der Schuldenstand leicht reduziert werden. Allerdings musste auch auf die Haushaltsrücklagen zurückgegriffen werden, die nunmehr gut eingeteilt werden wollen. Nicht nur bei den Finanzen setzt die Gemeinde Weiler auf einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen – auch im Bereich Energie kommen Sparmaßnahmen zum Tragen.

„Nicht nur finanzielle Aspekte sprechen für Investitionen im Energiebereich. Nachhaltige Energiegewinnung und ressourcenschonende Technik kommen Mensch und Umwelt zugute“, ist Bürgermeister Dietmar Summer überzeugt. Zum modernen Energiemanagement gehört zum Beispiel die Umrüstung auf LED – bereits im Sommer 2017 wurden alle Weiler Straßenleuchten von Halogendampflampen auf LED umgerüstet. „Wir rechnen damit, dass sich die Investition von 73.000 Euro aufgrund des geringeren Energieverbrauchs in circa acht Jahren amortisiert hat“, erläutert der Bürgermeister. Eine erste Erhebung zeigte bereits das große Energiesparpotenzial: Bei den Beleuchtungsanlagen Fraxner-, Gehren- und Wiesenstraße ergab sich eine durchschnittliche Kostensenkung von 34 Prozent.

Reduzierung um ein Zehntel
Ihren gesamten Energieverbrauch lässt die Gemeinde Weiler jährlich von „Energie-Controlling“ erfassen und evaluieren. „Die vorgeschlagenen Optimierungsmaßnahmen werden, soweit sie sinnvoll erscheinen, umgesetzt“, berichtet Bürgermeister Summer. Generell konnte der Energieverbrauch der Gemeinde Weiler um 10,7 Prozent gesenkt werden, was sicher auch der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauhofs zuzuschreiben ist. Am 14. März 2017 ging die Anlage ans Netz und produzierte bis zum Jahresende 29.919,05 kWh. Als Resultat mussten beim Bauhof über 50 Prozent weniger Strom bezogen werden.

Den umweltbewussten Umgang mit Energie lernen die Kinder in Weiler bereits in der Volksschule. Schon vor 18 Jahren wurde das Sonnenkraftwerk bei der Schule von der Interessensgemeinschaft Photovoltaik Weiler in Betrieb genommen. Etliche Bürger beteiligen sich mit Sonnenscheinaktien an diesem wegweisenden Projekt. „Mit dem Sonnenkraftwerk möchten die Gemeinde und die Interessensgemeinschaft die Schulkinder für Alternativenergien sensibilisieren“, betont Dietmar Summer. Die Anlage, die auf dem Dach der Volksschule angebracht ist, lieferte im vergangenen Jahr 2134 kWh, die direkt in der Volksschule verbraucht wurden.

Hohe Standards bieten
Nicht nur im Bereich Umwelt möchte die Gemeinde Weiler ihren Bürgern hohe Standards bieten und sieht sich dabei vor große Herausforderungen gestellt. „Gerade im sozialen Bereich sind zum einen die Vorgaben von Land und Bund und zum anderen die Wünsche und Bedürfnisse der Einwohner stetig im Wachsen“, so der Bürgermeister. Hier möchte man in Zukunft mit den Nachbargemeinden mithalten können, sollte dazu aber die Möglichkeit bekommen, das Kommunalsteueraufkommen in Form von Betriebserweiterungen zu erhöhen.

Gemeinsam mit dem Land und umliegenden Gemeinden sucht man derzeit nach Lösungen etwa in Form von interkommunalen Betriebsgebieten. „In der Regio Vorderland wird bereits in vielfältiger Weise gemeindeübergreifend gearbeitet, Projekte werden gemeinsam entwickelt und nach bestimmten Kostenschlüsseln gemeinsam getragen. Wir würden uns wünschen, dass auch Kostenschlüssel für die Einnahmen der Gemeinden entwickelt werden, dies wäre gerade bei der Planung von interkommunalen Betriebsgebieten wichtig“, bemerkt der Weiler Bürgermeister.

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