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Spar übernimmt 13 Filialen von Zielpunkt

Salzburg - Spar übernimmt 13 Standorte von Zielpunkt, neun davon in Salzburg. Auch alle betroffenen Mitarbeiter werden übernommen, teilten Spar und Zielpunkt am Montag mit.

Der Deal bedarf noch der kartellrechtlichen Genehmigung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

“Mit der Übergabe dieser Filialen an Spar Österreich optimieren wir unser Filialnetz”, erläuterte Zielpunkt-Geschäftsführer Johann Schweiger den Verkauf. Ein Gesamtverkauf von Zielpunkt sei jedoch “kein Thema”, betonte er in Bezug auf die Verkaufsgespräche mit Spar vom Vorjahr. “Die Verkaufsgerüchte rund um Zielpunkt sind längst endgültig vom Tisch.”

Konkret handelt es sich bei den verkauften Standorten um jene in Steinfeld an der Drau, Klagenfurt (Feldkirchner Straße), Ebenthal, Lamprechtshausen, Bischofshofen, Saalfelden, Salzburg (Itzlinger Hauptstraße, Morzgerstraße, Aglassinger Straße, Eberhard-Fugger-Straße), St. Johann im Pongau, Bad Hofgastein und Hall/Admont.

Spar Österreich betreibt derzeit in Österreich 1.468 Standorte, Zielpunkt 360. Spar erreichte 2008 im heimischen Lebensmittelhandel 2008 einen Umsatz von 4,8 Mrd. Euro und ist – nach der Rewe Group – eine starke Nummer zwei am Markt.

Zielpunkt hat 2007/2008 mit 3.300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 659 Mio. Euro erwirtschaftet, jedoch einen Verluste “im niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich” eingefahren, wie eine Sprecherin zur APA sagte. Zuletzt in den Medien kolportierte Zahlen zu den Verlusten seien zu hoch gegriffen, genaue Daten gibt die Tengelmann-Tochter aber nicht bekannt. Betont wurde, dass ein möglicher Verkauf nun endgültig vom Tisch sei. Die Umstellung von von 96 Plus-Märkten auf Zielpunkt sei mit 20 Mio. Euro im Vorjahr “sehr kostenintensiv” gewesen und habe sich noch in der Bilanz niedergeschlagen. Das Unternehmen entwickle sich nun aber gut.

Spar Österreich werde in den nächsten Tagen den Kauf der 13 Zielpunkt-Standorte beim Kartellgericht anmelden, sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann auf APA-Anfrage. Aufgrund der geringen Anzahl an Märkten sei von einem kurzen Verfahren auszugehen, womit in vier Wochen mit einer Entscheidung gerechnet werden könne.

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