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US-Plan erwägt Einsatz von 120.000 Soldaten wegen Iran

Irans Atomprogramm ist einmal mehr der Zankapfel
Irans Atomprogramm ist einmal mehr der Zankapfel ©APA (AFP)
Rund um die erhöhten Spannungen mit dem Iran prüfen die USA laut einem Medienbericht die Entsendung von 120.000 Soldaten in die Nahost-Region für den Fall, dass der Iran beschleunigt an Atomwaffen arbeite oder US-Truppen angreife.

Eine Invasion des Iran sehe der Plan nicht vor. Unterdessen kam es wieder zu Sabotageakten gegen die Ölinfrastruktur am Persischen Golf. In Saudi-Arabien wurden nach offiziellen Angaben zwei Ölpumpstationen von bewaffneten Drohnen angegriffen. Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco habe aus Sicherheitsgründen den Betrieb der Ost-West-Pipeline eingestellt, über die Öl aus der Ostprovinz in den Hafen Yanbu am Roten Meer transportiert wird, teilte der saudi-arabische Energieminister Khalid al-Falih am Dienstag mit. Durch den Angriff sei an einer der betroffenen Pumpstationen ein Feuer ausgebrochen und Sachschaden entstanden.

Sieben Drohnenangriffe

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage, nachdem auch aus den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Sabotageakte an Öltankern gemeldet worden waren. Energieminister Falih verurteilte die Drohnenangriffe: Es sei nicht nur ein Angriff auf Saudi-Arabien, sondern auf die Sicherheit der Öltransporte in der gesamten Welt.

Verantwortlich seien möglicherweise die schiitischen Houthi-Rebellen aus dem Jemen. Sieben Drohnen hätten am Dienstag Angriffe gegen wichtige Ziele in Saudi-Arabien ausgeführt, berichtete die jemenitische Zeitung “Al-Masirah” mit Verweis auf Militärkreise. Das Medienunternehmen steht unter Kontrolle der Houthi-Rebellen. Demnach habe es sich um Vergeltung für die kontinuierlichen Angriffe Saudi-Arabiens gegen den Jemen gehandelt.

Zwei Pumpstationen angegriffen

Im Jemen kämpft eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition auf der Seite der international anerkannten Regierung des Landes gegen die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen. Diese hatten 2014 die Hauptstadt Sanaa und große Teile des Nordjemen eingenommen.

Wie die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA mit Verweis auf einen Sprecher der Sicherheitskräfte berichtete, wurden zwei Pumpstationen im Zentrum des Königreiches angegriffen. Der Angriff habe sich zwischen 6.00 und 6.30 Uhr (Ortszeit) in der Früh in den Provinzen Dawadmi und Afif ereignet. Der US-Botschafter im Königreich sprach sich für eine deutliche, aber umsichtige Reaktion aus.

(APA/dpa/ag.)

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