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SP-Ritsch: "Hätte mir Beweglichkeit in Sachen Gaspreis erwartet"

Schwarzach - "Es ist nicht nachvollziehbar, warum die VEG derart stur darauf beharrt, den Gaspreis um 16 % anzuheben", so SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch.

Enttäuscht zeigt sich der Klubobmann der Sozialdemokratischen Landtagsfraktion LAbg. Michael Ritsch über die Unbeweglichkeit der VEG in Sachen Gaspreis. „Es ist nicht mehr nachvollziehbar, warum die VEG derart stur darauf beharrt, den Gaspreis um 16 % anzuheben. Die Ankündigung, wonach der Gaspreis per April 2009 fallen könnte, bringt den Haushaltskunden und somit zahlreichen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern nichts, da dann die Heizperiode zu Ende geht”, appelliert Ritsch an die VEG sowie an deren Mutterkonzern Illwerke/VKW, nochmals über die angekündigte Erhöhung nachzudenken.

In diesem Zusammenhang fordert Ritsch zunächst eine Auflistung der monatlichen Gasabsatzmengen seit Herbst 2006. „Wir haben zwar die Einkaufs- und Verkaufspreise im genannten Zeitraum aufgelistet bekommen, nicht jedoch die dazugehörigen realen Absatzmengen”, so Ritsch weiter.

Ebenso möchte der SPÖ-Klubobmann die Gewinne sowohl der VEG als auch des Illwerke/VKW-Konzerns der Jahre 2006 und 2007 sowie die prognostizierten Gewinne für das Jahr 2008 auf dem Tisch liegen haben. „VEG und Illwerke/VKW sind die Energieversorger Vorarlbergs und sie gehören dem Land Vorarlberg. Gerade angesichts des Verlustes von Kaufkraft haben diese Unternehmen auch einen volkswirtschaftlichen Auftrag. Denn auch die Gewinne gehören an die schlussendlichen Eigentümer, also die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, weitergegeben, und nicht nur die Verluste”, schließt Ritsch.

Quelle: SPÖ Vorarlberg

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