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SP-Ritsch fordert Erhöhung des Arbeitslosengeldes

Bregenz - ,In einem Antrag an den Vorarlberger Landtag fordert SP-Vorsitzender Michael Ritsch eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes. In einem ersten Schritt solle die finanzielle Unterstützung vom Staat von derzeit 55 Prozent auf mindestens 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens und mittelfristig auf 70 Prozent angehoben werden, so der SP- Vorsitzende.

“In Österreich ist das Arbeitslosengeld im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen relativ gering. Arbeitslose Menschen sind daher stark armutsgefährdet”, betont Ritsch in einer Aussendung. “Das Durchschnittliche Arbeitslosengeld 2008 lag bei nur EUR 806,– (Notstandshilfe EUR 603,–), was deutlich unter der Armutsschwelle liegt.”

Im Oktober 2009 waren beim Arbeitsmarktservice 12.288 Menschen arbeitslos gemeldet, was einer Steigerung von 33,3 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Arbeitslosigkeit ist längst kein Randgruppenthema mehr, denn jede/r fünfte ArbeitnehmerIn verliert pro Jahr den Job.

“Neben den psychischen Belastungen, die diese Situation für die Betroffenen und ihre Familien mit sich bringt, bedeutet Arbeitslosigkeit auch eine extreme finanzielle Notsituation. Denn wenn plötzlich die Hälfte des Einkommens wegfällt, die Fixkosten jedoch weiter anfallen, stehen viele Menschen vor oft unlösbaren Problemen”, bekräftigt Ritsch.

“Die Sozialdemokratische Landtagsfraktion tritt deshalb mit ihrem Antrag an die Vorarlberger Landesregierung für eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes ein. In einem ersten Schritt soll das Arbeitslosengeld von derzeit 55 % auf mindestens 60 % des letzten Nettoeinkommens und mittelfristig auf 70 % erhöht werden, um eine bessere finanzielle Absicherung von Arbeitslosen und ihren Familien sicherzustellen.”

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