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SPÖ-Krise: Ländle-ÖBG-Chef sieht Schritt in richtige Richtung

Schwarzach - Vorarlbergs ÖGB-Chef Norbert Loacker spricht angesichts der Personalrochaden in der SPÖ von einem "Schritt in die richtige Richtung".

Die neuen Verantwortlichen werde er daran messen, “wie es ihnen gelingt, sich aus der Totalumklammerung der ÖVP zu lösen und soziale Themen wieder in den Vordergrund zu stellen”, sagte Loacker am Montag auf APA-Anfrage. Loacker hatte vergangene Woche offen die Ablöse von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Klubobmann Josef Cap gefordert.

Insbesondere die Totalumklammerung der ÖVP habe in dazu bewogen “zu sagen, dass etwas passieren muss”, so der Vorarlberger ÖGB-Chef. Seine Worte bereue er nicht – als Gewerkschafter müsse es möglich sein, seine Meinung zu äußern, von Parteisoldaten halte er nichts. Darüber hinaus sei sein Ruf nach Ablöse ein Test gewesen, ob man in der SPÖ noch die Wahrheit sagen könne. “Ich habe großen Zuspruch erhalten”, stellte Loacker fest. Mit Klubobmann Cap treffe er nächste Woche in Wien zusammen, “dann werde ich ihm sagen, was ich mir in Zukunft von ihm erwarte”.

Zu den “sozialen Themen” sagte Loacker, dass ihm speziell die Lehrlingskündigung (“muss zurückgenommen werden”) und die Hacklerregelung (“nach 45 Jahren muss man abschlagfrei in Pension gehen können”) Herzensanliegen sind.

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