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SPÖ-Frauen fordern Ergebnisse zur Einkommenstransparenz

Bregenz -  Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitnehmern müssen ihre durchschnittlichen Einkommen offen legen. Die Vorarlberger SPÖ will nun die Zahlen sehen.

„Vier Vorarlberger Unternehmen mit mehr als 1.000 ArbeitnehmerInnen müssen erstmals ab dem Jahr 2011 ihre durchschnittlichen Einkommen durch die neue Einkommenstransparenz offen legen. Das betrifft im Jahr 2011 immerhin 8.005 ArbeitnehmerInnen. Bis Ende Juli hatten die vier größten Vorarlberger Unternehmen Illwerke/VKW, Zumtobel AG, Liebherr und Blum Zeit, die Einkommensberichte in Ihren Unternehmen zu veröffentlichen. Wir würden gerne die Ergebnisse sehen“, halten SPÖ-Frauensprecherin LAbg. Mirjam Jäger-Fischer sowie SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Olga Pircher fest. Aus diesem Grund richtet Jäger-Fischer auch eine Anfrage an die zuständige Landesrätin Dr. Greti Schmid.

Nicht zuletzt im Zuge der aktuellen Armutsdiskussion Vorarlberg betreffend, trete die Frage der so genannten Einkommenstransparenz wieder in den Vordergrund. Denn die Zahlen im letzten Frauensituationsbericht für Vorarlberg würden einmal mehr bestätigen, dass enormer Aufholbedarf vorhanden ist, so die beiden Vertreterinnen der SPÖ-Frauen.

Mit einer Einkommensdifferenz von 33 % ist Vorarlberg Spitzenreiter im österreichweiten Vergleich. Verstärkt wird dies in der Pension; dort beträgt die Differenz ca. 50%.

In der Anfrage will SPÖ-Frauensprecherin Jäger-Fischer nun wissen, was die Ergebnisse der Erhebungen in den jeweiligen Betrieben sind. „Einsicht wird es auf alle Fälle bei VKW/Illwerke geben müssen, da dieses Unternehmen im Eigentum des Landes steht. Aber auch bei den restlichen drei Betrieben wäre es interessant zu wissen, wie weit die Einkommensschere auf geht“, schließen Jäger-Fischer und Pircher.

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