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Sozialpreis der Bank Austria für Vorarlberger Projekt "SKT +"

Die Projektstelle "okay. zusammen leben" hat mit dem Projekt "Sprachkompetenztrainings plus" den Sozialpreis der Bank Austria gewonnen.
Die Projektstelle "okay. zusammen leben" hat mit dem Projekt "Sprachkompetenztrainings plus" den Sozialpreis der Bank Austria gewonnen. ©Fotos: Projektstelle "okay.zusammen leben"
Bregenz - Schon zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit konnte die Projektstelle "okay. zusammen leben" einen österreichweit ausgeschriebenen Preis für ein innovatives Projekt erringen.

Nach dem Intercultural Achievement Award (Integrations-Sonderpreis) des Außenministeriums konnte sich das Projekt “Sprachkompetenztrainings plus” an die Spitze der Vorarlberger Einreichungen setzen und den Sozialpreis der Bank Austria erringen. Die Landesräte Harald Sonderegger und Erich Schwärzler gratulieren dem Projektleiter Simon Burtscher-Mathis und seinem Team für das besondere Engagement.

Die “Sprachkompetenztrainings plus” sind gezielt für junge Erwachsene entwickelt worden, die nach der Schulpflicht Schwierigkeiten haben, eine weiterführende Ausbildung in Angriff zu nehmen oder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, weil ihre sprachlichen Fertigkeiten nicht ausreichen.

Projektleiter Simon Burtscher-Mathis Foto: Projektstelle
Projektleiter Simon Burtscher-Mathis Foto: Projektstelle "okay. zusammen leben" ©Projektleiter Simon Burtscher-Mathis Foto: Projektstelle "okay. zusammen leben"

Simon Burtscher-Mathis (siehe Bild links; Anm.) macht es deutlich: “Viele Jugendliche deutscher und nichtdeutscher Erstsprache scheitern am Übergang Schule / Arbeitsmarkt beim Einstieg in eine Ausbildung an der Umsetzung ihrer Potentiale aufgrund eines Mangels an bildungssprachlichen Kompetenzen. Sie können sich zwar im Alltag gut verständigen, verfügen aber nicht über die notwendige sprachliche Kompetenz, um mit Wissen in Form von Texten zu arbeiten.”

Die freiwilligen Trainings im Umfang von zweieinhalb Monaten (100 Unterrichtseinheiten) sehen eine Verschränkung von Sprachkompetenz, Kommunikationskompetenz, Umgang mit Informationstechnologien, Alltagsmathematik und Lernen lernen vor. Diese Schwerpunkte werden an Themen und Inhalten aus dem Umfeld der Teilnehmenden gezielt bearbeitet. Viele der Jugendlichen haben die Pflichtschule ohne Abschluss verlassen und finden über diese Trainings Mittel und Wege, wieder Anschluss zu finden und die nächsten Schritte zu setzen. Den gesellschaftlichen Auftrag, keinen Jugendlichen zu “verlieren”, erfüllt das Programm in besonderer Weise, wie Burtscher-Mathis ausführt: “Ihre Potentiale in einem wertschätzenden Umfeld zu erfahren, gibt ihnen die Möglichkeit, aus der negativen Spirale von Misserfolg und Frustration auszusteigen und ihre vorhandene Energie konstruktiv für das Verfolgen ihrer Ziele einzusetzen. Wenn sich diese jungen Menschen mit ihren Potentialen in der Gesellschaft einbringen, profitieren wir alle davon.”

Finanzierung durch Land und Bund

Die Sprachkompetenztrainings plus werden vom Land Vorarlberg und dem Bund über die “Initiative Erwachsenenbildung” gefördert, so dass sie für die Jugendlichen kostenfrei durchgeführt werden können. Interessentinnen und Interessenten können sich jederzeit einzeln für ein Training anmelden. Eine Kleingruppe mit mindestens sechs Personen kann gestartet werden, wenn Voraussetzungen und Einsatz stimmen.

Landesrat Sonderegger gratuliert der Projektstelle “okay.zusammen leben” zum begehrten Bank Austria Sozialpreis, der “SKT+” auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. “Wir freuen uns, dass die Bedeutung und Tragweite dieser Schulungsmaßnahmen erkannt und über das öffentliche Voting durch einen großen Unterstützerkreis auch an die erste Stelle gereiht wurde. Bildung für diese Zielgruppe sollte kein Nischenprodukt sein, sondern ist uns ein besonderes Anliegen.” Dazu ergänzend Landesrat Schwärzler: “Die Projektstelle okay.zusammen leben ist für uns ein immens wichtiger Partner, weil sie punktgenau Bedarfe lokalisiert und maßgeschneiderte Programme entwickelt, die zu einem gedeihlichen Miteinander im Sinne des Integrationsleitbildes beitragen.” (VLK)

Weitere Informationen zu SKT+ und Sozialpreis (Interview) gibt’s hier

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