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Sozialer Wohnbau boomt

Die Nachfrage nach „Stadtwohnungen“ ist unvermindert groß und wird so schnell nicht abnehmen. Gesucht werden deshalb weitere Standorte für gemeinnützigen Wohnbau in allen Stadtteilen.
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An allen Ecken und Enden der Stadt wachsen Wohnhäuser in die Höhe. Ein Ende des Booms ist schon aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen nicht abzusehen. Wer sich keine eigenen vier Wände leisten kann und auf dem privaten Markt nichts Günstiges findet, hofft auf eine gemeinnützige Wohnung, die bezahlbar ist.

3181 „Gemeinnützige“

Aktuell gibt es in Dornbirn 3181 Wohnungen, die von gemeinnützigen Gesellschaften errichtet wurden. Die VOGEWOSI verwaltet derzeit 2560, die Alpenländische Heimstätte 284 und die Wohnbauselbsthilfe 337 Einheiten. In den kommenden zwei bis drei Jahren entstehen im Hatlerdorf, in Kas­tenlangen, Stiglingen und im Wallenmahd 250 neue Wohnungen, einige davon sind bald bezugsbereit.

27.000 m2 Reserven

Die Stadt unterstützt den sozialen Wohnbau unter anderem durch die Vermittlung von Grundstücken. So wurde etwa in Kastenlangen eine 6400 Quadratmeter große Fläche, die die Stadt vor rund 17 Jahren im Rahmen der aktiven Bodenpolitik erwarb, an die VOGEWOSI verkauft. Noch wären genügend Grundstücke für den sozialen Wohnbau, die verschiedenen Kriterien wie Ver­-
kehrsanbindung, die Nähe zu öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Nahversorgern entsprechen, vorhanden. Eine rathausinterne Prüfung von möglichen Standorten hat ergeben, dass es im Stadtbereich mehr als 27.000 Quadratmeter an Grundstücksreserven für den gemeinnützigen Wohnbau gibt. Allerdings sind viele dieser Flächen derzeit nicht auf dem Markt.

1000 auf der Liste

Aktuell gibt es in Dornbirn über 1000 Wohnungssuchende, die sich im Wohnungsamt der Stadt für eine gemeinnützige Wohnung angemeldet haben. Darunter befinden sich rund 320 dringende Fälle, die auf eine schnelle Zusage hoffen. Um eine möglichst faire Vergabe zu sichern, wird nach einem Punktesystem vorgegangen, sagt der zuständige Wohnungsstadtrat Walter Schönbeck. Daran will er nicht rütteln.

„Sicheres Vermieten“

Noch schleppend verläuft die von  der Stadt initiierte Aktion „Sicheres Vermieten“, die leer stehende Wohnungen auf den Markt bringen soll. Vermietern wird die Administration abgenommen, als Gegenleistung darf die Miete einen bestimmten Richtsatz nicht überschreiten.

Neues Projekt

Ein interessantes Wohnprojekt  wurde im sogenannten „Gasser-Areal“, einem ehemaligen Textilbetrieb, umgesetzt: Die Stadt sicherte sich in der Anlage 24 Wohnungen, die für Menschen, die sich in die Gemeinschaft aktiv einbringen möchten, vorgesehen sind.

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