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Soundonoise Festival am Spielboden

Soundsonoise - Torpedo Boyz
Soundsonoise - Torpedo Boyz ©Veranstalter

12. bis 14. Mai

SUPERINDEPENDENT
Trotzdem dreht sich die Erde weiter. Und unablässig transformieren unzählige Musikerinnen und Musiker den Strom der Ereignisse in unverwechselbare Klangwelten. Das SOUNDSNOISE Festival bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, einige der außergewöhnlichsten und spannendsten zeitgenössischen Musikprojekte live zu erleben. Wir freuen uns auf das schräge Live-Sample-Soloprojekt Kmet, auf die völlig analog spielende Technoband Elektro Guzzi, den flippigen Songwriter Effi und die aberwitzigen Torpedo Boyz aus Berlin. Wir erwarten wilde Soundgewitter von Bulbul und den Brillants, ganz besondere Sounds mit Visuals von Kompal und Hellhound&Bird, halbelektronische Wildheiten von Knalpot, eindringliche Klänge von Lehnen und Rotziges von den 1000 Robota. Und wir sind sehr gespannt auf die reaktive Lichtskulptur capacitive body von Andreas Muxel. Das alles gibt es wieder auf zwei Bühnen und zu einem unschlagbaren Festivalpreis! Empfohlen für neugierige und offene Menschen jeden Alters!
Andreas Haim, Ida Dünser, Philipp Waltner

Donnerstag, 12. Mai 2011, 18.00 Uhr, Foyer, Eintritt: frei
SOUNDSNOISE Festival – Andreas Muxel – capacitive body (2008) – reaktive Lichtskulptur

in Zusammenarbeit mit Martin Hesselmeier.

Die Installation “capacitive body” visualisiert die akustische Aktivität ihrer direkten Umgebung und kann aufgrund ihres modularen Aufbaus an die jeweilige Raumsituation flexibel angepasst werden. Ein Modul besteht aus einem piezoelektronischen Sensor, einer elektrolumineszenten Leuchtschnur und einem Mikrocontroller. Der Sensor dient dazu, Schwingungen von Festkörpern im niederfrequenten Bereich zu messen. Diese Schwingungen werden durch Umgebungsgeräusche wie zum Beispiel Verkehrslärm ausgelöst. Durch den bewussten Verzicht auf zusätzliche Mikrofonierung ist das Messergebnis auch immer von der Beschaffenheit und Größe des mit dem Sensor verbundenen Körpers abhängig. Die Sensordaten steuern wiederum das Verhalten der verbundenen Leuchtschnüre, die zu einer räumlichen Struktur verspannt sind. Aufgrund der Messung werden Blitze in den Schnüren generiert. Mit zunehmender Amplitude in der Schwingung wird die Pause zwischen den Blitzen immer kürzer, bis das “nervöse” System schließlich in sich kollabiert und wieder von Neuem beginnt – ein dynamischer Lichtraum mit wechselnden Perspektiven ist die Folge.

capacitivebody.andreasmuxel.com

Donnerstag, 12. Mai 2011, 20.00 Uhr, Großer Saal, Kantine, Eintritt: 16,-/12,-; Festivalpass: 30,-/22,-
SOUNDSNOISE Festival – KMET, Elektro Guzzi, Effi, Torpedo Boyz und KLUB.KULT.URKNALL

KMET
20.00 Uhr, Kantine

Florian Kmets Werdegang liest sich bunt: Hausmusik, Klarinettenunterricht, einige Jahre Rockmusik in New York, Musikhochschule in Wien, klassische Gitarre, Konzertfach, Jahresstipendium Komposition. Heute kooperiert er mit Musikern und Gruppen aller Genres (Puschnig, Mitterer, Dienz, Trio Exklusiv, Fatima Spar & the freedom fries), konzertiert weltweit und hat CDs im In- und Ausland veröffentlicht. Laut Radio Ö1: “Perfektes musikalisches Handwerk (…) Schicht um Schicht verdichten sich die Klänge und Sounds über einen Live-Sampler zu einem virtuosen Musikerlebnis.” www.myspace.com/floriankmet

Elektro Guzzi
21.00 Uhr, Saal

So sequentiell sie auch klingen und wie eindeutig sie auch “Techno” sind, sie könnten kaum analoger sein. Sie produzieren und spielen mit dem klassischsten aller Band-Setups: Gitarre, Bass und Schlagzeug. Es gibt kein vorgefertigtes Backup-Material aus dem Computer, keine Loops, keine Overdubs. So schwer es auch zu glauben sein mag, was man hört ist zu 100 % live – was für Techno noch nie da gewesen ist. Die Wiederentdeckung der Echtzeit.

So faszinierend, wie die Musik bereits auf den Debüt-Veröffentlichungen für Macro klingt (produziert von der österreichischen Legende Patrick Pulsinger), die Band ist absolut dazu imstande, dies auch auf der Bühne zu leisten. Dort verbinden sie die hypnotische Kraft ihres Analog-Techno auch mit dem visuellen Reiz, den eine Band mit sich bringt, die alles in Echtzeit erschafft. Man hört, man sieht, man tanzt.
www.myspace.com/elektroguzzi

Effi
22.00 Uhr, Kantine

Der charmante Grazer Singer-Songwriter Thomas Petrisch zerrt wild an den Rändern seines Genres. In seinen Tracks prallen wunderschön harmonische Melodien auf Zupfgitarre und pumpende elektronische Sounds. Mit seiner bemerkenswerten Stimme trägt er wortgewaltig Texte vor, bedient Computer, Loop-Geräte, Gitarre, Ukulele und Publikum – ein wahres Multitasking-Feuerwerk.

Der Germanistik-Student hat sein Projekt Effi genannt, weil er Effi Briest mag. Fontanes Heldin zerbricht an den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit. Dieser Effi hier versucht auch auszubrechen, mit seinem poetischen Indiepopismus.

Torpedo Boyz
23.00 Uhr, Saal

Berlin ist immer gut für Überraschungen. Die Torpedo Boyz – Gewinner des amerikanischen Independent Music Award in der Kategorie “Best Dance/Electronica Album” für “Cum On Feel the Boyz” – sind der Beweis. Im legendären Nachtleben der deutschen Hauptstadt, schufen sich die Torpedo Boyz ihre Nische und landeten mit “Gimme a Bassline” einen viel beachteten Hit. Jetzt präsentiert die weltweit gebuchte Formation, die mit unverwechselbarem Humor auf Deutsch, Englisch und Japanisch singt, ihr neues Album “Return Of The Ausländers”. Ein echtes Gustostück ist diesmal das vom Japaner Daisuke in Deutsch gesungene “Ich bin Ausländer (leider zum Glück)” samt dazugehörendem Video. Die Torpedo Boyz stehen für unglaubliche Live-Shows mit schrägen Outfits und extrem funkigem Tanzsound. Ein absolutes Highlight des Festivals! www.myspace.com/torpedoboyz

KLUB.KULT.URKNALL
24.00, Kantine

Freitag, 13. Mai 2011, 18.00 Uhr, Foyer, Eintritt: frei
SOUNDSNOISE Festival – Andreas Muxel – capacitive body (2008) – reaktive Lichtskulptur

in Zusammenarbeit mit Martin Hesselmeier.

Die Installation “capacitive body” visualisiert die akustische Aktivität ihrer direkten Umgebung und kann aufgrund ihres modularen Aufbaus an die jeweilige Raumsituation flexibel angepasst werden. Ein Modul besteht aus einem piezoelektronischen Sensor, einer elektrolumineszenten Leuchtschnur und einem Mikrocontroller. Der Sensor dient dazu, Schwingungen von Festkörpern im niederfrequenten Bereich zu messen. Diese Schwingungen werden durch Umgebungsgeräusche wie zum Beispiel Verkehrslärm ausgelöst. Durch den bewussten Verzicht auf zusätzliche Mikrofonierung ist das Messergebnis auch immer von der Beschaffenheit und Größe des mit dem Sensor verbundenen Körpers abhängig. Die Sensordaten steuern wiederum das Verhalten der verbundenen Leuchtschnüre, die zu einer räumlichen Struktur verspannt sind. Aufgrund der Messung werden Blitze in den Schnüren generiert. Mit zunehmender Amplitude in der Schwingung wird die Pause zwischen den Blitzen immer kürzer, bis das “nervöse” System schließlich in sich kollabiert und wieder von Neuem beginnt – ein dynamischer Lichtraum mit wechselnden Perspektiven ist die Folge.

capacitivebody.andreasmuxel.com

Freitag, 13. Mai 2011, 20.00 Uhr, Großer Saal, Kantine, Eintritt: 16,-/12,-; Festivalpass: 30,-/22,-
SOUNDSNOISE Festival – Brilliants, Kompal, Bulbul und Damn Good Kids

Brilliants
20.00 Uhr, Kantine

Brilliants aus Forli, Italien machen einen sehr beatfist- tauglichen Electro/Rock à la Death From Above 1979 und sind seit 2006 am Werken. Erstaunlicherweise besteht ihre Besetzung aus Drum Maschine, Synthie, verzerrtem Bass und Mp3 Player, was das Ganze nicht nur sehenswert macht sondern auch laut und elektronisch.

Kompal
21.00 Uhr, Saal

Die beiden DJs Bernhard Belej & Jodok Dietrich, zwei Shootingstars der heimischen Clubszene, verfolgen mit ihrem Projekt KOMPAL ein Ziel: Elektronische Mutationen zu generieren und erfahrbar zu machen. Sie mischen alte Blues Nummern mit Acid-Minimal-Beats, verzerren breite Synthielines durch überhitzte Röhren und verstärken ihre Live-Performance mithilfe visueller Maschinerien.
www.kompal.eu/

Bulbul
22.00 Uhr, Kantine

Hier geht alles: Pop, Rock, Noise, Avantgarde, Trash und Trailer Park genauso wie gediegene Sterneküche. Bulbul versprechen ebenso erstaunliche Eingängigkeit wie verstörende Irrwitzigkeit – und sie halten diese Versprechen auch. Die klassische Schublade Noise-Rock ist längst viel zu klein geworden für diese Band, die schon immer lieber auf einen gelungenen Lacher als auf einen Katharsis-Effekt gesetzt hat.
Mit ihrem aktuellen Album “bulbul #6 !$” bewegen sich Raumschiff Engelmayr, Derhunt und DDKern intensiver denn je im Niemandsland zwischen Lärm und Pop, zwischen Sound und Song, zwischen Realität und Illusion.

Damn Good Kids
23.00 Uhr, Kantine

Samstag, 14. Mai 2011, 18.00 Uhr, Foyer, Eintritt: frei
SOUNDSNOISE Festival – Andreas Muxel – capacitive body (2008) – reaktive Lichtskulptur

in Zusammenarbeit mit Martin Hesselmeier.

Die Installation “capacitive body” visualisiert die akustische Aktivität ihrer direkten Umgebung und kann aufgrund ihres modularen Aufbaus an die jeweilige Raumsituation flexibel angepasst werden. Ein Modul besteht aus einem piezoelektronischen Sensor, einer elektrolumineszenten Leuchtschnur und einem Mikrocontroller. Der Sensor dient dazu, Schwingungen von Festkörpern im niederfrequenten Bereich zu messen. Diese Schwingungen werden durch Umgebungsgeräusche wie zum Beispiel Verkehrslärm ausgelöst. Durch den bewussten Verzicht auf zusätzliche Mikrofonierung ist das Messergebnis auch immer von der Beschaffenheit und Größe des mit dem Sensor verbundenen Körpers abhängig. Die Sensordaten steuern wiederum das Verhalten der verbundenen Leuchtschnüre, die zu einer räumlichen Struktur verspannt sind. Aufgrund der Messung werden Blitze in den Schnüren generiert. Mit zunehmender Amplitude in der Schwingung wird die Pause zwischen den Blitzen immer kürzer, bis das “nervöse” System schließlich in sich kollabiert und wieder von Neuem beginnt – ein dynamischer Lichtraum mit wechselnden Perspektiven ist die Folge.

capacitivebody.andreasmuxel.com

Samstag, 14. Mai 2011, 20.00 Uhr, Großer Saal, Kantine, Eintritt: 16,-/12,-; Festivalpass: 30,-/22,-
SOUNDSNOISE Festival – Hellhound and Bird, Lehnen, Knalpot, 1000 Robota und Falcon Punch

Hellhound an Bird
20.00 Uhr, Kantine

Hinter diesem Namen verbergen sich zwei äußerst innovative Köpfe der heimischen Musikszene: David Helbock und Alfred Vogel. Und sie begeben sich mit diesem Projekt in ungewöhnliche Gefilde. Der mehrfach ausgezeichnete Pianist Helbock bedient hier ausnahmsweise elektronische Tasten und Klangerzeuger, während Vogel sich explizit organischer Werkzeuge bedient. Dieses Aufeinanderprallen zweier Soundwelten wird mit sehr außergewöhnlichen Visuals kombiniert.

Lehnen
21.00 Uhr, Saal

Das Laute neben dem Leisen, das Elegische neben dem Fordernden: Vermeintliche Gegensätze finden bei LEHNEN zusammen, werden durch die Vielzahl an die klassische Rock-Besetzung erweiternden Elemente zu einem großen Ganzen – behutsame Electronics und Synthies spielen hier ebenso eine Rolle wie Akkordeon oder Glockenspiel, nicht zu vergessen der oft vielstimmige Gesang. “Vielschichtig” ist das Wort, das einem bei LEHNEN immer wieder in den Sinn kommt.

“Die Musik von Lehnen zu beschreiben, ist relativ einfach. Die Band macht Musik für Nachtschwärmer. Nicht die schrille Party-Musik, mit der man die Nächte durchtanzt, sondern eher jene fast sphärischen Klänge, die eine Nachdenklichkeit und gewisse Sehnsucht nach den Neonlichtern der Großstadt verströmen”, schreibt die APA über die Band, die 2005 von den zwei in Österreich lebenden US-Amerikanern Joel Boyd (Gesang, Gitarre) und Matthew Prokop (Schlagzeug) gegründet wurde. Später kamen auch noch Stefan Sieder (Bass) und Martin Konvicka (Keyboards, Gitarre) dazu. www.myspace.com/lehnen

Knalpot
22.00 Uhr, Kantine

“Ein Motorradrennen zwischen Radiohead, Clark und Squarepusher”, so wird der Stil von KNALPOT oft umschrieben. Electro, Dub, Postrock, Ambient und Jazz sind die Grundelemente, der Sound von Knalpot bleibt aber eine extrem hybride Mischung verschiedenster Genres. Ein Knalpotkonzert klingt immer unterschiedlich, weil das Duo seine Kompositionen immer wieder aufs Neue interpretiert. Mit Gitarre, Casio, Drums und einer Menge analoger Elektronik ist Knalpot in der Lage einen Wirbelsturm von Klängen zu erzeugen, um daraufhin flüsternd-leise zu sein. Das französisch-österreichische Duo von Raphael Vanoli und Gerri Jäger operiert von Amsterdam aus international und macht seit seinem Debut-Release Serious Outtakes (2009) Furore. Knalpot spielte auf tonangebenden Festivals wie u.a. SKIF St. Petersburg (RU), 12Points Stavanger (NO) und Lowlands (NL). Ein neues Album wird heuer erwartet.

www.myspace.com/knalpot

1000 Robota
23.00 Uhr, Saal

Mit der EP “Hamburg brennt” und dem Debütalbum “Du nicht er nicht sie nicht” hat die sehr junge und sehr kontrovers diskutierte Band vor einigen Jahren die Musikmedien und das Publikum begeistert, jetzt stellen sie ihre neues Album UFO vor. Spex schreibt: “1000 Robota sind eine Band der bewussten Widersprüche und des jugendlichen Zorns, eine Krawalltruppe, polarisieren ist ihre Stärke. Anton Spielmann, Sebastian Muxfeldt und Jonas Hinnerkort verwirren mit ihrem parolenhaften Postpunk nicht nur ihre vermeintliche Peergroup, die ›Hamburger Schule‹, sondern auch die Journaille. Wie stimmig ist es daher, dass all die Aufregung, die Fürsprache und die Abgrenzung exakt das Wesen dieser widerborstigen Gruppe versinnbildlichen.”
www.myspace.com/1000robota

Falcon Punch
24.00 Uhr, Kantine

Quelle: 
Spielboden Kulturveranstaltungs GmbH

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