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Sorge um Pflegeheim-Bewohner

Schwarzach - Um die Lebenssituation der Bewohner in Vorarlberger Pflegeheimen sorgt sich Klaus Jankovsky, der langjährige Sprecher der ARGE Heim- und Pflegeleitung.

Jankovsky leitete zudem 20 Jahre lang das Pflegeheim Dornbirn.

Gefahr: Verarmung und Entmündigung

In einem Pflegeheim alt werden dürfe nicht gleichbedeutend mit Verarmung, Enteignung, Entmündigung und dem Verlust der Würde sein, so Jankovsky. Die Qualität der Pflegeheime dürfe nicht noch weiter zurückgeschraubt werden, die Schwächsten der Gesellschaft würden darunter leiden.

Ämgste der Mitarbeiter

Es liege in Vorarlberg Alten- und Pflegeheimen vieles im Argen, so Jankovsky. Um Geld zu sparen, würde Personal reduziert werden. Zudem würden qualifizierte, ältere Mitarbeiter gegen jüngere und billigere Mitarbeiter eingetauscht werden.

Darunter würden viele Pflegeheim-Mitarbeiter leiden, sie würden aber aus Angst um ihren Job nichts sagen und sich nicht auflehnen, so Jankovsky gegenüber dem ORF.

Befürchtungen der Angehörigen

Befürchtungen hätten auch Angehörige von älteren Menschen, so Jankovsky, Sie hätten Ängste, dass ihre Beschwerden für die Betroffenen im Heim negative Folgen haben könnten.

“Land muss verstärkt kontrollieren”

Das Vorarlberger Heimgesetz ist für Jankovsky ein Meilenstein in der Gesetzgebung, aber es fehle an der Umsetzung. Bis in manche Gemeinden sei es noch nicht durchgedrungen, wie ein Heim der gesetzlichen Grundlage entsprechend geführt werden müsste. Hier müsste die Landesregierung mit verstärkten Überprüfungen und möglichen Konsequenzen eingreifen, so Jankovsky.

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