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Sonnige Zeiten in Vorarlberg

Bregenz - Die Solaranlagenförderung des Landes Vorarlberg ist eine mittlerweile mehr als 15-jährige Erfolgsgeschichte. LSTH Wallner und LR Rein zogen am Dienstag im Pressefoyer eine erfreuliche Zwischenbilanz.

Insgesamt hat das Land seit 1991 schon 12.600 Solaranlagen mit einer Gesamtkollektorfläche von über 155.000 Quadratmeter – das sind ca. 24 Fußballfelder – gefördert. Auch die Zufriedenheit der Häuslebauer ist groß, wie eine aktuelle Untersuchung belegt.

Die Evaluierung von Solaranträgen für Eigenheime im Jahr 2004, die Anfang des heurigen Jahres durchgeführt wurde, ergab ein äußerst positives Echo. Für etwas mehr als die Hälfte der Befragten war das Vorhandensein der Förderung entscheidend für ihren Entschluss, eine Solaranlage zu installieren. Ca. zwei Drittel gaben an, dass die Förderhöhe für das Ja zur Solaranlage ausschlaggebend war.

Die Summe der Solaranlagenförderungen des Landes seit 1991 beträgt 24,6 Millionen Euro. Damit wurden Gesamtinvestitionen von über 70 Millionen Euro unterstützt.

Solaranlagen, die neben der Warmwasseraufbereitung auch die Raumheizung unterstützen, werden vom Land besonders attraktiv gefördert. Erfreulicherweise nimmt der Anteil dieser doppelt genutzten Anlagen laufend zu, betonte Landesrat Rein. 2005 waren es 22,9 Prozent der in diesem Jahr geförderten Solaranlagen, heuer sind es bisher 33,9 Prozent.

Die Förderhöhe bei den derzeit üblicherweise realisierten Anlagengrößen liegt bei 30 bis 35 Prozent der Investitionskosten. Damit liegt Vorarlberg im Ländervergleich über dem Österreich-Durchschnitt, bei Solaranlagen mit Heizungseinbindung über 20 Prozent Deckungsbeitrag sogar an der Spitze.

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