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Sonnengarten Bings: Wo Kinder sich wohl fühlen

Fiona und Florine erarbeiten den Unterrichtsstoff in ihrem eigenen Lernrhythmus.
Fiona und Florine erarbeiten den Unterrichtsstoff in ihrem eigenen Lernrhythmus. ©Elke Kager Meyer
 Die Auseinandersetzung mit neuen Unterrichtsformen ist für Anja Dreier nach eigenen Aussagen ein „Lebensthema“. „Ich war selbst ein hochsensibles Kind und hatte damals das Glück, dass meine Lehrerin gut darauf eingegangen ist.
Sonnengarten

“ Nach fachspezifischen Studien und als das älteste ihrer eigenen Kinder das Schulalter erreichte, wagte Obfrau Anja Dreier gemeinsam mit anderen Eltern den Schritt, mit dem „Sonnengarten“ eine außergewöhnliche Schule zu gründen. „Wir möchten uns dabei bewusst nicht einer bestimmten Pädagogik verschreiben“, erläutert sie, dass in der täglichen Arbeit Elemente aus der Reformpädagogik, Waldorf, Montessori sowie therapeutischer Arbeit einfließen. „Der Sonnengarten ist ein Zentrum für Reform- und Heilpädagogik mit ganzheitlicher Integration. Unser Fachgebiet sind hochsensible Kinder.“ Die Einrichtung sieht sich dabei als Ergänzung zu bestehenden Schulkonzepten, keinesfalls als Konkurrenz.

„Wir können hier ganz viel spielen und beispielsweise Nestle bauen. Am Dienstag basteln wir meistens“, erzählen die Fiona (8) und Florine (8) von ihrem Schulalltag. „Das Schöne ist, dass wir eine Schule haben, wo wir uns richtig wohlfühlen können. Wir können das Tempo, in dem wir lernen wollen, selbst bestimmen.“ Dies bestätigen auch die Lehrerinnen. „Das ist wohl der größte Unterschied. Hier herrscht deutlich weniger Druck, als an vielen anderen Schulen und wir nehmen uns für die Kinder die Zeit, die sie brauchen.“ „Jo“, bestätigt auch Fiona mit Nachdruck: „Wenn ich die Husi vergesse, bekomme ich keine Strafe.“ Mit zwölf und 13 Jahren sind Jessi und Laura die „Großen“ an der Schule. Während die Jüngeren ihre Externistenprüfung, bei der der Lernerfolg überprüft wird, schon erfolgreich absolviert haben, stehen diese für die älteren noch aus. Der österreichische Lehrplan werde dabei erfüllt, für jedes Kind wird jedoch ein eigener Förderplan entwickelt. Noch was ist dem Team vom „Sonnengarten“ sehr wichtig: Die Kinder sollen nicht nur im Geist, sondern auch bezüglich Körper und Seele gefördert werden, „sodass Wohlbefinden auf jeder Ebene herrscht und somit ein ideales Lernumfeld erzeugt wird.“ Als Privatschule ist der „Sonnengarten“ stark auf Eltern- und Sponsorenbeiträge angewiesen. Am Sonntag, 23. Juni, findet übrigens im „Sonnengarten“ (Unterbings 1) der dritte Sonnentag statt – zwischen 10 und 16 Uhr erhalten Interessierte Einblick in die Schule.

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