Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Song Contest: Freistädter Bürgermeister ließ sich Baku-Reise zahlen

In der Crystal Hall in Baku ging der Song Contest über die Bühne. Der Bürgermeister aus Freistadt ließ sich die 4.700 Euro teure Reise nach Baku sponsern.
In der Crystal Hall in Baku ging der Song Contest über die Bühne. Der Bürgermeister aus Freistadt ließ sich die 4.700 Euro teure Reise nach Baku sponsern. ©Alpine
Kritik gibt es an einer Reise zum Song Contest in Baku, die sich Christian Jachs (V), Bürgermeister der Heimatstadt Freistadt der Trackshittaz, nach dem Ausscheiden der österreichischen Song-Contest-Teilnehmer zahlen ließ.
Trackshittaz vorzeitig ausgeschieden
Crystal Hall aus Salzburger Hand

Es handle sich um “ein reines Privatvergnügen”, so SPÖ-Vizebürgermeisterin Ulli Steininger in der “Kronen Zeitung” (Mittwoch-Ausgabe). Sie will die Finanzierung im Prüfungsausschuss durchleuchten.

Reise zum Song Contest kostete 4.700 Euro

“Ich war als Fan dort”, rechtfertigt sich Jachs. Den Großteil der Kosten von 4.700 Euro für ihn und drei Begleiter hätten Sponsoren übernommen, Steuergelder seien nicht geflossen. Man sei froh gewesen, Unterstützer gefunden zu haben, erklärte der Bürgermeister. “Sonst hätten sich die Reise nicht alle leisten können.” Nach dem Ausscheiden der beiden Musiker sei es wichtig gewesen, sie moralisch aufzubauen.

Kritik an Baku-Reise von BZÖ

Kritik kommt auch von BZÖ-Gemeinderat Rainer Widmann: “Es wäre schlimm, wenn dafür öffentliche Gelder geflossen sind, wie es bereits der Fall war.” Denn schon im vergangenen Jahr soll Jachs einen Traktor als Geschenk für die Trackshittaz aus Sponsorengeldern und seinen Verfügungsmitteln als Stadtchef finanziert haben. Die jeweiligen Rechnungshöfe sollten Dienstreisen von Politikern prüfen und jährlich ein Bericht an den Nationalrat liefern, fordert Widmann, der auch Abgeordneter ist. “Wer viele Sponsoren hat, schafft gleichzeitig Abhängigkeiten. Und das ist sehr bedenklich”, so Steininger.

An einer Finanzierung aus privaten Mitteln sei nichts auszusetzen, betonte hingegen der für Kommunen zuständige ÖVP-Landesrat Max Hiegelsberger. “Es sind keine Gemeindegelder geflossen. Wenn sich jemand Sponsoren sucht, ist das eine saubere Vorgehensweise.” (APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Oberösterreich
  • Song Contest: Freistädter Bürgermeister ließ sich Baku-Reise zahlen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen