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Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Ohne den richtigen Sonnenschutz droht schnell ein schmerzhafter Sonnenbrand.
Ohne den richtigen Sonnenschutz droht schnell ein schmerzhafter Sonnenbrand. ©VOL.AT/Steurer
Bregenz - Temperaturen über 30 Grad Celsius und klarer Himmel - perfektes Wetter für Sonnenhungrige. Doch ohne die richtige Vorbereitung droht ein schmerzhafter Sonnenbrand. VOL.AT und der Bregenzer Dermatologe Dr. Manfred Hinteregger erklären, wie Sie sich am besten schützen.
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Der richtige Schutz ist vom jeweiligen Hauttyp abhängig. Die Klassifizierung nach Thomas Fitzpatrick unterscheidet verschiedene Typen, jede mit eigenen Eigenschaften und Eigenschutzzeiten. Die Eigenschutzzeit ist die maximale Zeitdauer, in der man im Laufe eines Tages die ungebräunte Haut der Sonne aussetzen kann, ohne dass sich die Haut rötet.

Welchen Hauttyp habe ich?

Der häufigste Hauttyp in Österreich ist der Mischtyp. Eine Sonderrolle spielt laut Dermatologen Manfred Hinteregger Vorarlberg, hier sind die helleren Hauttypen häufiger vertreten als im Rest der Republik. Die vier gängigsten Hauttypen im Überblick:

Hauttyp I: Der keltische Typ

Die Kennzeichen dieses Hauttyps sind eine sehr helle Haut, häufig mit Sommersprossen, blonde bis rote Haare und helle Augenfarben. Statt einer Bräunung vermehren sich unter Sonneneinstrahlung die Sommersprossen, die Haut wird schnell rot, Sonnenbrände sind sehr häufig. Kein Wunder, liegt die Eigenschutzzeit doch bei maximal zehn Minuten. 

Hauttyp II: der nordische Typ

Helle Haut, blonde bis braune Haare, die Augen sind grün, grau oder blau. Auch dieser Hauttyp hat oft Sommersprossen. Die Haut wird nur sehr langsam braun und leidet oft unter Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen zehn und 20 Minuten.

Hauttyp III: der Mischtyp

Dieser Hauttyp hat eine mittlere Hautfarbe und meist braunes Haar, aber auch blond und schwarz sind möglich. Bei der Augenfarbe dominiert braun neben grün, grau und blau. Die Haut bräunt langsam, aber beständig hin zu einem hellbraun. Die Eigenschutzzeit liegt zwischen 20 und 30 Minuten.

Hauttyp IV: Der mediterrane Typ

Der klassische Südeuropäer. Leicht bräunliche bis olive Haut, braune Augen und dunkle Haare. Sonnenbrand ist eher selten, die Haut bräunt schnell und hin zu einem dunkelbraun. Die Eigenschutzzeit liegt um die 45 Minuten.

Wie schütze ich mich am besten?

Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist, die direkte Sonne zu meiden. Vor allem Kinder sollten sich vor allem im Schatten und mit schützender Kleidung wie beispielsweise einem Hut im Freien aufhalten. Für Kinder eignen sich reflektierende Sonnenschutzmittel besser als absorbierende.

Bei Sonnencremen ist ein höherer Lichtschutzfaktor nicht automatisch besser. Wichtiger sei es, ausreichend Sonnencreme aufzutragen, betont Hinteregger. Auch muss die Sonnencreme regelmäßig aufgetragen werden, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten. Menschen mit Hauttyp III sollten mindestens Lichtschutzfaktor 10 wählen, hellere Hauttypen brauchen einen höheren Faktor.

Was tun, wenn ich einen Sonnenbrand habe?

Der Dermatologe empfiehlt, den Sonnenbrand zu kühlen und den Schatten aufzusuchen. Bei einem schweren Sonnenbrand kann es zu Fieber und Schüttelfrost kommen, hier sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hautarzt Dr. Manfred Hinteregger im Interview

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