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Sommer mit Positivbilanz

Schwarzach - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kommentiert Christian Schützinger, Direktor von Vorarlberg Tourismus, den Verlauf der Sommersaison bis Ende September.

Während von Mai bis September sowohl Gästeankünfte als auch -nächtigungen kräftig stiegen, bescherte der September allein ein ebenso starkes Minus. „Der September-Gast besucht uns zum Wandern und Bergsteigen. Der Kälteeinruch Ende August/Anfang September, der die Bauern sogar das Vieh vorzeitig von den Alpen abtreiben ließ, hat leider auch zahlreiche Gäste ferngehalten oder ließ diese früher abreisen. Bei einem heuer registrierten Durchschnittsaufenthalt von 3,9 Tagen bedeutet eine um einen Tag vorverlegte Abreise eben leider einen Nächtigungsrückgang um fast 25 Prozent“, begründete Schützinger das ernüchternde Finale der bisherigen, mit 31. Oktober endenden Saison.

Dass die fünf ersten Saisonmonate unterm Strich mit 7,3 Prozent mehr Ankünften und 8,7 Prozent mehr Nächtigungen als 2006 sehr ansprechend bilanzieren, ist in hohem Maß dem Weltturnfest „Gymnaestrada“ zu danken – nicht von ungefähr schrieben die entsprechenden Landesteile sogar ein Nächtigungsplus von 32,4 Prozent. Hat man im Tourismusverband schon einmal durchgerechnet, ob und wie positiv die Bilanz ohne „Gymnaestrada-Effekt“ ausfiele? Schützinger: „Haben wir selbstverständlich, und selbst ohne Turner und Besucher des Spektakels kämen wir per Ende August auf ein Nächtigungsplus von 4,5 Prozent. Auch das wäre mehr als der Österreich-Schnitt von 4,1 Prozent.“ Inklusive September dürfte sich immer noch, selbst wenn man die „Gymnaestrada“ ausblendet, ein Mehr an Nächtigungen von 2 bis 3 Prozent ergeben, schätzte Schützinger.

Erfreuliches Detail: Im Sommer zog es deutlich mehr Österreicher und auch wieder Deutsche nach Vorarlberg. Allein auf die Deutschen entfällt ein Plus von über 10.000 Übernachtungen.

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