AA

Sommer-Gästerekord trotz Wirtschaftskrise

Bregenz - Die Vorarlberger Beherbergungsbetriebe haben in der Sommersaison 2009 einen Zuwachs an Gästen und Übernachtungen verzeichnet.

Besonders Urlauber aus Deutschland und Österreich sorgten im Zeitraum bis Oktober trotz schwieriger Wirtschaftslage für ein Gäste-Plus von 2,7 Prozent sowie einer Zunahme an Übernachtungen von 0,3 Prozent. Wie die Vorarlberger Landesstelle für Statistik mitteilte, waren speziell günstige Unterkünfte wie Campingplätze und Jugendherbergen gefragt.

Mehr als 3,37 Millionen Nächtigungen wurden in der Sommersaison im Bundesland Vorarlberg gezählt. Die Zahl der Gäste erreichte mit 934.500 einen neuen Rekord. “Vielfach dürfte die Entscheidung für die Reise kurzfristig gefallen sein”, berichtete die Marketingleiterin der Vorarlberg-Touristik, Brigitte Plemel. Es sei gelungen, die kurzfristige Nachfrage aus dem Nahraum gut zu bedienen. Gesucht waren vor allem günstige Unterkünfte: So gab es bei den Campingplätzen ein Plus von 9,5 Prozent auf insgesamt 225.928 Nächtigungen. Die Jugendherbergen vermelden mit einem Zuwachs von 93,5 Prozent auf 37.016 Nächtigungen fast eine Verdoppelung der Vorjahreswerte.

Während die Anzahl der Gästeankünfte stieg, sank die durchschnittliche Verweildauer der Gäste, sodass die Zahl der Nächtigungen nur um 0,3 Prozent stieg. Mehr als die Hälfte der Urlauber kamen aus Deutschland (489.069), die Österreicher nehmen mit 194.000 Besuchern Platz zwei in der Statistik ein. Diese beiden Gruppen waren hauptsächlich mit einem Plus von 3,1 Prozent bzw. 6,4 Prozent für den Gesamtzuwachs verantwortlich. Deutliche Einbußen gab es bei den Ankünften aus Großbritannien (-14 Prozent), den USA (-14,7 Prozent) und Schweden (-22,9 Prozent). Dabei dürfte der schwache Wechselkurs der lokalen Währungen zum Euro eine Rolle gespielt haben.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Sommer-Gästerekord trotz Wirtschaftskrise
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen