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Soldaten nach Massaker in Mexiko freigesprochen

Nach einem Massaker in Mexiko, das Soldaten an mutmaßlichen Bandenmitgliedern verübt haben sollen, sind auch die letzten Verdächtigen freigesprochen worden. Ein Richter habe die Freilassung der drei Soldaten angeordnet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in der Nacht zum Samstag mit. Die Anklage hatte den Männern Mord vorgeworfen.


Im Juni 2014 waren bei einem Gefecht zwischen den Streitkräften und mutmaßlichen Bandenmitgliedern in der Ortschaft Tlatlaya 22 Menschen ums Leben gekommen. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden mindestens acht Opfer erschossen, nachdem sie sich schon ergeben hatten. Die Nationale Menschenrechtskommission geht davon aus, dass 12 bis 15 Verdächtige nach den Kämpfen gezielt getötet wurden.

Nach dem Freispruch sind nun alle Verdächtigen wieder auf freiem Fuß. Lediglich ein Soldat war von einem Militärgericht wegen Ungehorsams zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Er hat seine Strafe bereits verbüßt.

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