Sohlstraße wird nach wie vor als Abkürzungsstrecke missbraucht

Die Situation in der Sohlstraße hat sich etwas gebessert, allerdings wird das Fahrverbot immer noch von vielen Autofahrer nicht eingehalten.
Die Situation in der Sohlstraße hat sich etwas gebessert, allerdings wird das Fahrverbot immer noch von vielen Autofahrer nicht eingehalten. ©cth
Hohenems. Angelika Felder wendete sich kürzlich ans Bürgerforum, um auf einen Misstand aufmerksam zu machen.
Sohlstraße wird nach wie vor als Abkürzungsstrecke missbraucht

„Die Sohlstraße, die durch das Hohenemser Ried führt und ein Fahrverbot für PKW´s vorsieht, wird regelmäßig als Abkürzungsstrecke missbraucht. Am frühen Morgen, sowie ab ca. 17.00 Uhr, gleicht die Route durch das Ried einer richtigen Durchzugsstraße“, wies sie die Verantwortlichen darauf hin und ersuchte die Stadt, die Fahrverbotsverordnung wieder einmal bekanntzumachen und auch zu kontrollieren, dass sie eingehalten wird.

Die Anrainer sind zudem den ständigen Lärmbelästigungen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Außerdem sollen die Autofahrer vermehrt mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sein. Die Stadt Hohenems erklärte, dass die Sicherheitskräfte bemüht sind, an dieser Stelle möglichst oft Kontrollen durchzuführen, um die Situation zu verbessern. Auch nach erneuter Rückfrage der VN-Heimat bestätigt man: „Die Stadtpolizei ist in der Sohlstraße bzw. im sogenannten Umlegungsgebiet Hohenems Nord (fast) täglich nach der Schulwegsicherung vor Ort und kontrolliert. Es kommt auch immer wieder zu Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft.“ Nachgefragt bei Angelika Felder erklärt diese die aktuelle Situation wie folgt: „Es hat sich zwar schon etwas verbessert und die Polizei ist wirklich oft zum Kontrollieren da, allerdings habe ich gerade erst gestern beobachtet, dass die angehaltenen Fahrer lediglich ermahnt und durchgewinkt werden.

Auch ein persönlicher Besuch beim Bürgermeister, schien nicht wirklich etwas zu nützen. Mein Vorschlag zwei mobile Pfosten bei der kleinen Bahnunterführung anzubringen, wurde abgetan mit der Begründung, dass diese höchstwahrscheinlich von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen umgefahren bzw. beschädigt werden“, so Felder. Auch ihr Vorschlag eventuell Blumentröge anzubringen, damit wenigstens die Geschwindigkeit reduziert wird, schien beim Bürgermeister auf taube Ohren zu stoßen. „Ich wurde eher etwas belächelt und er meinte, kein Wunder, dass die Autofahrer Gas geben, damit sie die verbotene Strecke so rasch wie möglich durchfahren können. Ich fühlte mich also nicht gerade sehr Ernst genommen“, so Angelika Felder und plädiert noch einmal dafür, dass man gegen die Verkehrssünder etwas strenger vorgehen sollte, um die ständigen „Abkürzer“ abzuschrecken.

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