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Soforthilfe in dramatischen Pensionsfällen

„Nicht einmal drei Wochen nach dem Erstgespräch hatte der VN-Ombudsmann Dr. Feurstein alles in die Wege geleitet, um mein Problem zu lösen“, so Ernst H. erleichtert.

„Dafür möchte ich mich öffentlich recht herzlich bedanken – und auch dafür, dass es diese soziale Einrichtung gibt, die vielen Menschen hilft, die allein gelassen oft hilflos und verzweifelt mit ihren Problemen nicht fertig werden.“

Die Erleichterung ist ihm anzusehen, wenn er sein Problem darlegt. Krankheitsbedingt war seinem Sohn vor über einem halben Jahr eine Berufsunfähigkeitspension zuerkannt worden. Mit der Auflage, eine Reha zu absolvieren.

„Dazu ist er gar nicht mehr in der Lage“, merkt Dr. Feurstein an, der erreichen konnte, dass diese Auflage gestrichen wurde.

„Ich wusste mir keinen Rat mehr, wir mussten ihn natürlich finanziell unterstützen, damit er einigermaßen über die Runden kommt, aber auf Dauer wäre das nicht zu schaffen gewesen. Deshalb sind wir dankbar, dass diese Lösung möglich wurde.“

In einer nicht minder tragischen Angelegenheit suchte eine Frau beim Ombudsmann Rat. „Hier wurde ein grundsätzliches Problem offenkundig, das in diesem Fall auch durch den verständnisvollen Arbeitgeber gelöst werden konnte“, so Dr. Feurstein.

Die Frau hat nicht nur ihren Mann auf tragische Weise verloren, sie hatte auch finanzielle Einbussen zu gewärtigen, denn die Leiche des Mannes, der seinen Freitod angekündigt hatte, konnte nicht gefunden werden.

„In solchen Fällen ist keine Todesbescheinigung zu erwirken, es gibt auch keine Witwenpension, die Frau muss mit ihren schulpflichtigen Kindern von der Sozialhilfe – diese ist geringer als eine allfällige Witwenpension – das Auslangen finden“, so Dr. Feurstein.

Für den Arbeitgeber des offiziell Vermissten war die Angelegenheit hingegen klar. „Er ist dankenswerter Weise bereit, der Frau die halbe Abfertigung zu bezahlen. Damit ergibt sich jedoch ein neues Problem, weil diese Abfertigung die Sozialhilfe schmälert. Die endgültige Entscheidung ist zwar noch nicht gefallen, aber ich bin zuversichtlich, dass diese Kürzung abgewendet werden kann. Die Frau hat auch so genug Sorgen, es ist nicht einsichtig, sie jetzt auch noch finanziell vor zusätzliche Probleme zu stellen“, so Dr. Feurstein.

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