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So wird das Kojenmoos geschützt

Mit 110 Hektar Fläche ist das Kojenmoos eines der größten Hochmoore des Landes.
Mit 110 Hektar Fläche ist das Kojenmoos eines der größten Hochmoore des Landes. ©Gemeinde
Durch Maßnahmen der Besucherlenkung sollen Flora und Fauna erhalten bleiben.
Kojenmoos

Riefensberg. Es ist ein echtes Naturjuwel: Mit 110 Hektar Fläche ist das Kojenmoos eines der größten Hochmoore des Landes. Eingebettet zwischen Kojenstein und Hochhäderich liegt es mitten im Naturpark Nagelfluh-Kette. Doch Wanderer, E-Biker und unachtsame Hunde-Besitzer haben dem beliebten Naherholungsgebiet in den letzten Jahren zugesetzt.

Damit diese wertvolle Landschaft auch für die Zukunft erhalten bleibt, wurde nun vom Naturpark Nagelfluhkette, gemeinsam mit der Umweltschutzabteilung des Landes Vorarlberg, dem Landratsamt Oberallgäu sowie den Grundeigentümern und Bewirtschaftern ein Moorschutzkonzept erarbeitet. Auf österreichischer Seite wurde das Gebiet als Naturschutzgebiet und auf deutscher Seite als FFH-Gebiet, welches auch Teil des Landschaftsschutzgebiets Nagelfluhkette ist, ausgewiesen. Neben Anpassungen der rechtlichen Grundlagen, wurden ein Bewirtschaftungskonzept erarbeitet und Maßnahmen in der Besucherlenkung umgesetzt.

Druck auf die Natur

Bereits diesen Winter ging das grenzüberschreitende Konzept „Dein Freiraum – Mein Lebensraum“ im Kojenmoos/Häderichmoor an den Start. Durchgeführt wird es in enger Kooperation mit der landesweiten Kampagne „Respektiere deine Grenzen“. Konkrete Verhaltenstipps und Empfehlungen für naturverträgliche Touren sollen helfen, Konflikte zwischen Freizeitnutzern und störanfälligen Arten und den trittempfindlichen Moorflächen auf ein Minimum zu reduzieren. Die zunehmende Zahl an Wintersportlern abseits der Wege stört unter anderem die empfindlichen Birkhühner, aber auch Rehe und Gämsen. Die Informationen werden mit Übersichtstafeln, Flyern und Schildern im Gelände vermittelt.

 Zusätzlich sensibilisieren die Naturpark-Ranger die Besucher und schaffen ein Bewusstsein für den Schutz der Umwelt. Sie sind immer wieder vor Ort und stehen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Übersichtstafeln an den wichtigsten Ausgangspunkten bieten anhand einer gezeichneten Landkarte eine Übersicht über das Gelände und zeigen naturverträgliche Winterwander- und Schneeschuhrouten.

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