Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

So schön ist Lustenau

Das florale Quartett im Element - Helmut Fitz, Josef Blaser, Ruth Brunzel und Kurt Almer.
Das florale Quartett im Element - Helmut Fitz, Josef Blaser, Ruth Brunzel und Kurt Almer. ©cth
Verschönerungsverein

Der Verschönerungsverein prägt das Lustenauer Ortsbild.

Lustenau. Eigentlich könnte es jetzt endlich Frühling werden – das geht nicht nur allen so, die sich angesichts der weißen Pracht nach Wärme sehnen – auch der Verschönerungsverein Lustenau steht bereits in den Startlöchern. Denn während die Blumen und das Grün eben nur zur gewissen Jahreszeit gedeihen, blüht das Vereinsleben bei den “Verschönerern” das ganze Jahr über. 250 Mitglieder finden sich in den Statuten und man erfreut sich eines regen Vereinslebens. Im November 1925 fand die erste Gründungsversammlung im Gasthaus Adler statt. Rund zehn Personen taten sich zusammen, um über die Gründung eines Vereines zu beratschlagen. Zwei Wochen später war der Verkehrs- und Verschönerungsverein unter Initiator Hermann Bösch geboren. Im darauffolgenden Jahr wurde die Strandallee (D´Studa), für dessen Pflege man fortan zuständig war, errichtet. Das Pflege des kulturellen Erbes der Gemeinde liegt den Mitgliedern besonders am Herzen und so ist man natürlich auch mit Heimatdichter Hannes Grabher eng verbunden.

“Zu Beginn wurde bemängelt, dass es in Lustenau kein Feldreuz gäbe, also wurde beschlossen, ein solches aufzustellen”, berichtet der heutige Obmann Kurt Almer. Ein Grundstück am Neunerkanal wurde günstig erworben, auf dem schließlich ein kunstvolles Feldkreuz inklusive gespendetem Spruch von Grabher verewigt wurde. Der daraus entstandene Festplatz erfreut sich heute bei Lustenau´s Bürgern großer Beliebtheit. Besonders stolz ist man auch auf den Gedenkstein von Hannes Grabher, der im Besitz des Vereines ist. “Nachdem der Stein wegen verschiedener Baumaßnahmen vom ursprünglichen Platz entfernt werden musste, hat er nun seine neue Heimat im Hasenfeld gefunden”, erzählt Almer. Alte Geschichten und “Luschnouar” Gastfreundschaft erfahren die Mitglieder auch jedes Jahr bei ihrer legendären Radtour quer durch Lustenau´s Gärten.

“Beim Radausflug erhalten wir einen genauen Überblick und ich habe wirklich gestaunt, wie viele schöne Gartenanlagen wir hier in unserer Gemeinde haben”, erzählt Ruth Brunzel, Schwester des Obmannes und seit einem Jahr Kassier beim Verein. Bei der jährlichen Abschlussveranstaltung mit großem Rahmenprogramm im Reichshofsaal, lässt man anhand einer Diashow noch einmal das Gartenjahr Revue passieren. Das eigentliche Highlight bildet aber immer noch der Blumenschmuckwettbewerb, bei dem es gilt, aus über 100 Häusern die vier richtigen Gärten für die endgültige Landesschau zu wählen. “Wir stellen eigentlich jedes Jahr 2-3 Landessieger”, erklärt Almer stolz. Fleiß macht sich eben bezahlt. Kurt, der tüchtige Obmann, ist das beste Beispiel. “Er ist der tragende Balken und unser standhafter Baum”, lacht Schwester Ruth. Besser kann man einen Gartenspezialisten nicht beschreiben.

Daten und Fakten zum Verschönerungsverein:
Gegründet 1925
Aktuell 250 Mitglieder
1975 Ehrengedenkstein für Hannes Grabher errichtet
4 Gärten nehmen jährlich beim Landesblumenschmuckwettbewerb teil
Obmann seit 2 Jahren

Umfrage: Was begeistert sie am Verschönerungsverein?

Josef Blaser, 69 Jahre, Lustenau:
Die Motivation für eine ehrenamtliche Tätigkeit ist begründet in der heimatgeschichtlichen Verwurzelung des Vereines und der jahrzehntelangen Tätigkeit zur Verschönerung unserer Gemeinde.

Helmut Fitz, 52 Jahre, Lustenau:
In meinen Adern fließt ja Gärtnerblut und ich bin förmlich durch den elterlichen Betrieb hineingewachsen. Die Leidenschaft für die Gartenarbeit hat mich jedoch erst spät erfasst, dafür macht es jetzt umso mehr Freude.

Kurt Almer, 72 Jahre, Lustenau:
Ich bin seit 1984 im Ausschuss und bin vor zwei Jahren plötzlich Obmann geworden. Natürlich ist es viel Aufwand, aber das macht man aus Überzeugung und auch Freude an der Natur.

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • So schön ist Lustenau
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen