So schön ist es in Vorarlberg

Nenzinger Himmel
Nenzinger Himmel ©Ludwig Berchtold/VN
Uferlandschaften, Moore, Hochgebirge und sanfte Hügelketten - vom Bodensee bis zum Arlberg und vom Kleinwalser- bis ins Brandnertal hat das Ländle viel zu bieten. Und am besten lässt sich die herrliche Natur auf Schusters Rappen erkunden…

Auf zehn wunderbaren Touren kann ein Stück Heimat erwandert werden:

1. Bodensee/Pfänder: Horizonte hinter dem Schwabenmeer

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Pfänder920 ©Roman Horner/Vorarlberg Tourismus

Vom Wellenhof in Lochau geht die Tour über den Haggen, Lohorn, Riese und das Wildgehege hinauf zur Pfänderbergstation, wo der herrliche Ausblick über den Bodensee einen für den schweißtreibenden Anstieg entlohnt. Der Rückweg erfolgt entweder auf dem gleichen Weg oder aber über Gschlief nach Bregenz. Von dort geht es dann am See entlang zurück nach Lochau. Tourinfos

 

2. Rheintal: Ebnit – Hohe Kugel

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HoheKugelPhilippSteurer920 ©Philipp Steurer/VN

Von Ebnit wandert man zur Heumöseralpe, wo auf einem schmalen Pfad der Anstieg zur Schneewaldalpe beginnt. Weiter führt der Weg hinauf zur Kugelalpe, die knapp unterhalb des Gipfels liegt. Auf der hohen Kugel angekommen, bietet sich einem ein traumhafter Ausblick über das Rheintal. Der Abstieg erfolgt über die Briedleralpe zum Fluhereck. Auf einem Güterweg erreicht man schließlich Pfarrers Älpele, von wo aus es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt ist. Tourinfos

 

3. Bregenzerwald: Diedams- und Hornbachalpen

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994_Auf_dem_Diedamskopf920 ©Auf dem Diedamskopf – Ludwig Berchtold/Vorarlberg Tourismus

Von der Mittelstation der Diedamskopfbahn, die inmitten des Gebiets der Diedamsalpen liegt, führt der Weg unterhalb des Falzer Kopfes zum Neuhornbachhaus. Der Rückweg erfolgt über die Heimbergalpe nach Schoppernau. Auf der leichten rund vierstündige Tour sind nur ca. 50 Höhenmeter bergauf, aber über 850 Höhenmeter bergab zu bewältigen. Tourinfos

 

4. Kleinwalsertal: Gottesackerplateau

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Gottesacker920 ©Hans Wiesenhofer/Kleinwalsertal Tourismus

Nicht nur für Geologen ist die Karstlandschaft des „Gottesackerplateaus“ eindrucksvoll. Von der Bergstation der Ifenbahn ist das Hahnenköpfle in 1 ½ Stunden Gehzeit erreicht, von wo aus sich ein herrlicher Blick auf Allgäuer und Lechtaler Alpen, die Berge des Bregenzerwaldes, wie auch auf die aus Karren bestehende Steinlandschaft bietet. Vor dem Hahnenköpfle zweigt ein gut markierter Pfad zum Gottesackerplateau ab. Der Abstieg erfolgt durch das Kürental und endet im Ortsteil Wäldele. Von dort aus ist der Parkplatz in einer halben Stunde erreicht. Tourinfos

 

5. Bludenz & Walgau: Nenzinger Himmel

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NenzingerHimmelLudwigBercht920 ©Ludwig Berchtold/VN

Der Nenzinger Himmel kann nur zu Fuß (4 Stunden ab Nenzing) oder mit einem Wanderbus erreicht werden. An der Bushaltestelle „Himmel“ startet die Tour: Auf einem Fußweg geht es in Richtung Amatschonjoch bis zur Setschalpe. Von dort wandert man unter dem gewaltigen Massiv des Panüeler Kopfs am Hirschsee vorbei in Richtung Panüelalpe. Der Rückweg zweigt nach einer ¼ Stunde kurz vor dem Hirschsee in Richtung Nenzinger Himmel ab. 510 Höhenmeter müssen auf dieser leichten, rund dreistündigen Tour bewältigt werden. Tourinfos

 

6. Brandnertal: Rund um den Loischkopf

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Brandnertal920 ©Popp & Hackner/Vorarlberg Tourismus

Vom Wanderparkplatz Tschengla folgt man dem Wegweiser in Richtung Burtschaalpe. Ab hier geht es auf einem Fußweg zum Burtschasattel, von wo aus ein Abstecher zum Taleukopf gemacht werden kann. Weiter geht es über Innere Parpfienzalpe, Parpfienzsattel, Furklaalpe und Ronaalpe zurück zum Ausgangspunkt. Tourinfos

 

7. Großes Walsertal: Zum märchenhaften Seewaldsee

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seewaldsee-heinzmueller920 ©Heinz Müller

Von der Säge in Fontanella führt ein bequemer Panoramaweg zum idyllisch in einem Talkessel gelegenen Seewaldsee. Von dort wandert man weiter Richtung Buchboden; dann an der Schwefelquelle vorbei den Walserweg und den romantischen Lutzbach entlang bis Sonntag, von wo es mit dem Landbus zurück zum Ausgangspunkt geht. Für die leichte Wanderung sind vier Stunden zu veranschlagen. Tourinfos

 

8. Montafon: Lindauer Hütte

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3-Türme920 ©Drei Türme – Katrin Friedmann

Von der Golmerbahn-Bergstation „Grüneck“ geht es in Richtung Obere Latschätzalpe. Auf leicht kupiertem Gelände und gut ausgeschilderten Wegen erreicht man in rund 1 3/4 Stunden die wunderschön am Ende des Gauertales gelegene Lindauer Hütte mit atemberaubendem Ausblick auf die Kalk-Gebirgsstöcke von Drusen- und Kanisfluh. Der Rückweg zur Golmerbahn-Station „Latschau“ erfordert rund 1 1/2 Stunden. Tourinfos

 

9. Klostertal: Lehrwanderweg „Braz erleben“

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Klostertal920 ©Blick oberhalb von Bludenz ins Klostertal (links) und Montafon (rechts) – Kevin Artho/Vorarlberg Tourismus

Hier wird mit Hilfe von 40 Informationstafeln über Fauna, Flora, Klima, Wasserversorgung, Geschichte und Verkehr berichtet. An beiden Ausgangspunkten der Wanderung (Innerbraz und Außerbraz) wird der Wegverlauf auf einer Übersichtstafel gezeigt; Abkürzungsmöglichkeiten sind vorhanden. Jedoch kann die Tour auch verlängert werden. Ein insgesamt etwa 1 ½-stündiger Abstecher führt auf einem etwas steileren Waldweg aufwärts zum Mason-Wasserfall. Tourinfos

 

10. Arlberg: Rund um die Rote Wand

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FormarinseeRoteWand920 ©Formarinsee mit Roter Wand – Christa Branz/Vorarlberg Tourismus

 

Ausgangs- und Endpunkt ist der Parkplatz am Formarinsee. Nördlich am See vorbei geht es in Richtung Laguzalpe und weiter aufs Sättele. Von dort hinunter zum Huttlabach an der Nordseite der Roten Wand – bis zur Klesenzaalpe. Am Ende des Klesenzatals überquert man das Untere Johannesjoch und erreicht auf dem Freiburger Höhenweg die Formarinalpe. Von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt. Bei dieser mittelschweren Tour sind 730 Höhenmeter zu überwinden – die Gehzeit beträgt rund 6 ½ Stunden. Tourinfos

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