Snowboarder mit "Heli" geborgen

Zwei jugendliche Snowboarder mussten am Sonntagnachmittag in Silbertal (Bezirk Bludenz) in Vorarlberg mit dem Helikopter aus unwegsamem Gelände geborgen werden.

Die beiden Burschen im Alter von 14 und 16 Jahren hatten die markierten Pisten im Skigebiet Hochjoch verlassen und wollten durch einen Wald abfahren. Als sie nicht mehr weiterkamen, setzten sie per Handy einen Notruf ab, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Die zwei Jugendlichen blieben unverletzt.

Die Heranwachsenden aus Bartholomäberg und Schruns (Montafon) machten sich kurz vor Mittag zu ihrer Waldabfahrt auf, nachdem ihnen auf den Pisten angeblich zu viel Betrieb geherrscht hatte. Im unwegsamen Gelände mussten sie mehrmals zurücksteigen, dennoch gerieten sie immer wieder in das so genannte Frauentobel, aus dem bereits im vorigen Winter zahlreiche Wintersportler gerettet werden mussten.

Kurz nach 14.00 Uhr warfen sie ihre Snowboards über einen Wasserfall in die Tiefe, waren aber nicht in der Lage, zu den Sportgeräten abzusteigen. Schließlich setzten sie einen Notruf ab und wurden per Seilbergung aus ihrer misslichen Lage befreit. Die beiden Burschen werden wegen Übertretung des Forstgesetzes bei der BH Bludenz angezeigt.

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