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Snoezelen-Zelt für die Werkstätte Hohenems

V.l.n.r.: Werkstätten-Leiter Jürgen Feistenauer, Harald Eisenhofer (Obmann der Laienbühne Hohenems), Zivildiener Lukas Amann und Lebenshilfe-Obmann Kurt Fenkart sind vom Snoezelen-Zelt begeistert.
V.l.n.r.: Werkstätten-Leiter Jürgen Feistenauer, Harald Eisenhofer (Obmann der Laienbühne Hohenems), Zivildiener Lukas Amann und Lebenshilfe-Obmann Kurt Fenkart sind vom Snoezelen-Zelt begeistert. ©Lebenshilfe Vorarlberg
Seit September 2013 arbeitet Lukas Amann als Zivildiener in der Werkstätte Hohenems. Schon nach kurzer Zeit hatte der junge Mann eine Idee, wie er einen Beitrag zu mehr Lebensqualität für die begleiteten Menschen mit Behinderungen leisten könnte.

Hohenems. In Eigenregie nahm er die Planung und den Bau eines sogenannten „Snoezelen-Zeltes” in die Hand. Am Freitag, den 14. Februar 2014, wurde das Entspannungszelt offiziell eingeweiht.

Beim „Snoezelen” – einer niederländischen Wortschöpfung, die mit „Schnupperschlummern” übersetzt werden kann – haben Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, angenehm liegend Farben und Klänge auf sich wirken zu lassen. Diese Therapiemethode dient einerseits der Entspannung und fördert andererseits die sensitive Wahrnehmung. „Als ich vom Snoezelen-Konzept erfahren habe, wusste ich gleich, dass ich so etwas für die Menschen hier in der Werkstätte Hohenems machen wollte”, sagt Lukas Amann.

Spende der Laienbühne

Mit viel Elan und Zielstrebigkeit machte sich der junge Hohenemser ans Werk. „Zuerst ging es darum, Sponsoren für die Finanzierung des Zeltes zu gewinnen. Glücklicherweise hat unser Obmann Kurt Fenkart einen guten Kontakt zur Hohenemser Laienbühne. Deren Mitglieder haben mein Projekt mit einer Spende über 1.000,- Euro unterstützt, wofür ich ihnen sehr dankbar bin”, so Lukas Amann. Auch Unternehmen aus der Region standen dem engagierten Zivildiener hilfreich zur Seite. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten baute er über mehrere Wochen das Zelt, ehe es Anfang Februar fertiggestellt wurde. „Das Snoezelen-Zelt erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit bei uns. Vor allem für Menschen mit Behinderungen, die sehr unruhig sind, ist es der perfekte Ort, um zur Ruhe zu kommen”, freut sich Werkstätten-Leiter Jürgen Feistenauer.

Vorbildhafter Einsatz

„Vielen Dank allen Personen, die zum Gelingen dieses fantastischen Projektes beigetragen haben”, sprach Kurt Fenkart bei der Eröffnungsfeier den anwesenden Gästen seinen Dank aus. „Der größte Dank gebührt jedoch unserem Zivi Lukas. Sein Einsatz für Menschen mit Behinderungen ist vorbildhaft und ich wünsche ihm, dass er heuer zum ‚Zivi des Jahres’ gewählt wird. Verdient hätte er es auf jeden Fall”, so der Obmann der Lebenshilfe Hohenems. Nach der Besichtigung des Snoezelen-Zeltes fand die Feier in der Werkstätte bei einer großen Auswahl an Getränken und Speisen einen gemütlichen Ausklang.

 

 

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