Slowakei komplettiert Viertelfinale

Mit dem Viertelfinale zwischen Tschechien und Russland steht der Eishockey-WM in Riga im Viertelfinale ein erster Höhepunkt bevor. Kanada trifft auf die Slowakei, die das frühe WM-Aus der Schweiz besiegelte.

Die Tschechen rutschten am Dienstag durch ein 1:3 gegen das junge US-Team auf Platz vier ihrer Zwischenrundengruppe und müssen am Donnerstag gegen die starken Russen um NHL-Star Alexander Owetschkin antreten. Die Tschechen unterlagen gegen die USA nach einigen Eigenfehlern. Ryan Malone (14.) nahm Jan Hejda den Puck ab und überwand Torhüter Milan Hnilicka. Dann legte sich der Keeper den Puck nach einem Schuss von Matt Cullen (20.) mit dem Schlittschuh selbst ins Tor. Der Weltmeister schaffte nur den Anschluss durch Zbynek Michalek (28.), ehe Dustin Brown (48.) einen weiteren Schnitzer zum 1:3 nutzte. Die USA bekommen es am Mittwoch mit Olympiasieger Schweden zu tun.

Die Slowakei zog dank des 8:0 über die Ukraine noch an der Schweiz vorbei, die erstmals seit 2002 nicht unter den letzten Acht eines großen Turniers steht. Der Schweizer Trainer Ralph Krueger klagte nach dem 2:3 gegen die Weißrussen: “Das ist ein ungerechtes Ende für diese Gruppe. Möglicherweise waren wir nicht ganz reif für diesen Druck.” Die Slowaken, die im Viertelfinale auf Rekord-Titelträger Kanada trifft, besiegelten problemlos das Aus der Schweiz. Richard Kapus (12.), Dusan Milo (22.) und Martin Strbak (26.) sorgten früh für Beruhigung gegen die Ukraine, die dann kaum noch Widerstand leistete. Dem gescheiterten Gastgeber Lettland gelang mit 4:2 über Norwegen ein versöhnlicher Abschied.

Weißrussland erreichte durch das 2:1 gegen die Schweiz erstmals das Viertelfinale einer WM und trifft dort am Donnerstag auf den Olympia-Zweiten Finnland. Weißrussland ging durch Andrej Skabelka (10.) in Führung, als NHL- Torhüter David Aebischer die kurze Ecke freigab. Als der Schlussmann der Montreal Canadiens gegen den freistehenden Sergej Sadelenow (30.) nicht festhalten konnte, staubte der Stürmer im zweiten Versuch ab. Martin Plüss (49.) schaffte den Anschluss, das notwendige Unentschieden gelang den anstürmenden Schweizern nicht mehr.

Links zum Thema:
Eishockey-WM 2006
IIHF.com

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