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Gefälschte Papiere – Bedingte Haft für mehrfach Vorbestraften

Das Gericht glaubte, dass der Fahrer von der internationalen Frachtmafia ausgenutzt wurde
Das Gericht glaubte, dass der Fahrer von der internationalen Frachtmafia ausgenutzt wurde ©VOL.at: Bernd Hofmeister
Feldkirch – Ein 38-jähriger Slowake wurde am Freitag wegen Fälschung besonders geschützter Urkunden zu vier Monaten bedingter Haft plus 960 Euro Geldstrafe verurteilt.

Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig. Der mehrfach Vorbestrafte war mit einem slowakischen Lkw, gefälschtem Führerschein, falschem Ausweis und Arbeitsvertrag nach Österreich gereist und hatte versucht im Bezirk Bludenz einen ganzen Lkw mit Red Bull Dosen auf Fahrt zu bringen.

Ihm wurden für die Fahrt 400 Euro bezahlt, ob die Frachtpapiere und Kennzeichen des Lkws ebenfalls gefälscht waren, habe ihn nicht interessiert. Seine persönlichen Dokumente habe er in gefälschter Form dabei haben müssen, weil er in Deutschland und Österreich ein Aufenthaltsverbot habe, so der Fahrer.

Das Gericht glaubte, dass er von der internationalen Frachtmafia ausgenutzt wurde und im Zweifel nichts von dem geplanten Betrug wusste. Das nächste Mal solle er besser aufpassen, gab man ihm abschließend noch mit auf den Weg.

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